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SDS Der Studierendenverband der LINKEN
 

Aktuelle Termine

Sozialökologische Transformation und Gewerkschaften Dienstag, 17. Dezember 2019
Uhrzeit: Von 19:00 bis 21:00 Uhr
Hörsaalgebäude, Biegenstr. 14, Hörsaal +1/0029, Marburg
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Regelmässige Termine

Öffentliche Fraktionssitzung der Marburger Linken
Jeden Montag
Uhrzeit: Von 20:00 bis 22:00 Uhr
Käte-Dinnebier-Saal, DGB-Haus, Bahnhofstr. 6, Marburg
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Mittwochs-Treffen der sozial.öko.logischen AG - Rote Biber
Jeden 04. Mittwoch im Monat
Uhrzeit: Von 18:30 bis 20:00 Uhr
DGB Haus, Bahnhofstrasse 6, Marburg

Regelmässiges 4-wöchiges Treffen

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Montags-Treffen der sozial.öko.logischen AG - Rote Biber
Jeden 02. Montag im Monat
Uhrzeit: Von 18:00 bis 19:30 Uhr
DGB Haus, Bahnhofstrasse 6, 35037 Marburg

Regelmässiges 4-wöchiges Treffen

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Offenes Treffen der Internet-AG
Jeden 02. Dienstag im Monat
Uhrzeit: Von 17:30 bis 19:30 Uhr
Marburg, Bahnhofstraße 6, 35037 Marburg

Wochentreffen der Internet-AG der Partei DIE LINKE. KV Marburg-Biedenkopf

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Treffen der Linksjugend ['solid]
Jeden Mittwoch
Uhrzeit: Von 18:00 bis 20:00 Uhr
Käte-Dinnebier-Saal, DGB-Haus, Bahnhofstr. 6, Marburg
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Reichtums-uhr Deutschland

Geldsack Reichtum besteuern!
Das Netto-Privatvermögen in Deutschland ist sehr ungleich zwischen Kapital und Arbeit verteilt.

Jede Sekunde aktualisiert unsere Reichtums-Uhr die Verteilung des Netto-Privatvermögen zwischen dem reichsten und dem ärmsten Zehntel der deutschen Bevölkerung:

 

Aktuelles

Haushalt 2020 – Solidarität mit Rojava – Sorge über UKGM-Pflegenotstand – Bürgerversammlung zum Afföller – Vorhabenliste zur Bürgerbeteiligung

Bericht aus der Marburger Stadtverordnetenversammlung vom 22. November 2019

Manchmal wird mehr außerhalb des Parlaments bewegt als innerhalb. Während bei der vorletzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung (StVV) Ende September, die SPD noch einem Antrag von CDU und BfM gegen die Kritiker*innen des Grundstücksverkaufs am Afföller unterstützte – wenn auch erst im zweiten Anlauf – zeigte sich danach die Stadtverordnetenvorstehererin Marianne Wölk (SPD) bereit, eine Bürgerversammlung zum Thema durchzuführen. Das wurde dann auch am 22. November im Stadtparlament auf Antrag der Grünen und der Linken einstimmig beschlossen. Und fünf Tage später beschloss die Marburger SPD die Verkaufsverhandlungen zu stoppen.

Die Marburger Linke gratuliert dem Aktionsbündnis „Afföller retten“ zu diesem Erfolg, der durch einige kreative Aktionen, mehrere Veranstaltungen, eine Demo und über 3.000 Unterschriften unter einem von Grünen, AStA und der Marburger Linken gestarteten Aufruf gegen den Verkauf erreicht wurde. Das zeigt, dass auch dem sehr großen Geld Einhalt geboten werden kann.

Ob das in anderen Fragen auch möglich ist und in Zukunft keine Grundstücke der Stadt mehr verkauft werden, wie es das Aktionsbündnis ebenfalls fordert, wird die Zukunft zeigen.

In der StVV von Ende November, war davon noch nichts zu sehen. Oberbürgermeister Spies stellte den Haushaltsentwurf 2020 vor. Debatten gab es zur geplanten Bebauung am Oberen Rotenberg, zum Umgang mit dem Beteiligungsbeirat und der Liste der wichtigsten Vorhaben der Stadt und zur städtischen Wohnungspolitik. Anträge der Marburger Linken zum Pflegenotstand am Uniklinikum, zu Rojava und zum Afföller waren erfolgreich.

Alternativen in der Verkehrspolitik

Neue "Paroli" stellt Initiativen für umweltfreundliche Mobilität vor

Die November-Ausgabe des linken Informationsblatts "Paroli" befasst sich schwerpunktmäßig mit der Verkehrspolitik. Angesichts von Klimakrise und Stickoxydbelastung wäre ein Umstieg vom Pkw auf umweltfreundichere Verkehrsmittel sinnvoll, wenn es sie denn immer gäbe. "Paroli" stellt Initiativen zu Bahnreaktivierungen im Salzböde- und Ohmtal ebenso vor wie ein Konzept des VCD für eine Regio-Tram. Themen sind auch der Kampf gegen die A49 und für Radwege in Marburg. An zweiter Stelle steht diesmal die Baupolitik in Marburg wo Privatinvestoren noch immer der rote Teppich ausgerollt wird und bezahlbarer Wohnraum Mangelware bleibt.

Die "Paroli", die von der LINKEN Marburg-Biedenkopf und den Fraktionen im Kreistag und Marburger Parlament herausgegeben wird, liegt am 19. November der OP bei und am 21. November dem Marburger Express bei.

Einstimmig gegen Rechts – Scharfe Debatte über den Verkauf am Afföller – Sozialquote ausgehebelt

Bericht aus der Marburger Stadtverordnetenversammlung vom 27. September 2019

Die Sitzung des Stadtparlaments am 27. September konnte man mit Spannung erwarten, denn insgesamt fünf Dringlichkeitsanträge und mehrere Aussprachen waren angekündigt. Heraus stachen zwei: der gemeinsame Antrag aller Fraktionen „Gegen Hakenkreuzschmierereien, Verunglimpfungen und Rassismus“ und ein zweiter, eingereicht von CDU und BfM, der den schlichten Titel „Afföllergelände“ trug und vor Verunglimpfungen der Marburger Linken keinen Halt machte. Weitere Aussprachen gab es zur geplanten Bebauung des ehemaligen Hauptpostareals, dem neuen Konzept zur Altenplanung, und einer Vorlage des Magistrats zur Errichtung eines Nachbarschafts- und Gesundheitszentrums im Waldtal.

Afföller-Verkauf: CDU rückt Marburger Linke in die Nähe von Rechtsradikalen

SPD uneins bei Unterstützung von CDU/BfM-Antrag

(1.10.2019) „Es ist ein Skandal, dass die CDU-Stadtverordneten Dirk Bamberger und Matthias Range den Widerstand der Marburger Linken gegen den Afföller-Verkauf in die Nähe von Nazi-Methoden rücken und dies im Stadtparlament nicht geahndet wurde“, erklärte die Fraktionsvorsitzende der Marburger Linken Renate Bastian.
Auf der Stadtverordnetenversammlung vom Freitag (27.9.2019) hatten CDU und BfM einen Dringlichkeitsantrag eingebracht, in dem die Fraktion der Marburger Linken und ihre Vorsitzende Renate Bastian verleumdet wurden. Bastian wurde vorgeworfen, im Zusammenhang mit dem geplanten Verkauf eines städtischen Grundstücks am Afföller behauptet zu haben, "Grundstücksverkäufe (würden) vom Magistrat in Hinterzimmern und aufgrund von Unterstützungszahlungen getroffen". Außerdem widersprachen die Antragssteller angeblichen Verdächtigungen, einzelne Fraktionen oder Mandatsträger seien bestechlich.
In der Debatte setzten die CDU-Stadtverordneten Dirk Bamberger und Matthias Range noch einiges drauf. Obwohl sie zugeben mussten, dass die Äußerungen aus Reihen der Marburger Linken rechtlich nicht zu beanstanden waren, warfen sie ihr moralisches Verhalten „auf niedrigster Stufe“ vor und verglichen ihre Politik mit der von Rechtspopulisten. Bamberger verstieg sich zur Behauptung, der rechte und der linke Rand würden sich berühren.
Hier wurde ein Ordnungsruf der Stadtverordnetenvorsteherin Marianne Wölk (SPD) vermisst, die noch kurz zuvor einen gemeinsamen Antrag aller Fraktionen gegen rechtsradikale Umtriebe in Marburg begründet hatte.

500 bei Demo gegen Afföller-Verkauf


Einen ersten Höhepunkt der Kampagne gegen den Verkauf eines Teils des Afföllergeländes an eine Pohl-Firma erlebte Marburg am Samstag, 21. September. Rund 500 Personen versammelten sich am KFZ zum Auftakt der ersten Demonstration gegen die Pläne der Stadt. Dort kamen Vertreter*innen des Aktionsbündisses "Afföller retten", von der Gruppe dissident, von Fridays for Future und des Kfz zu Wort, um sich mit den Kultureinrichtungen am Afföller zu solidarisieren und gegen der Verkauf öffentlicher Flächen zu protestieren. 

Auf dem Weg zum Afföllergelände macht die Demonstration vor dem DVAG-Gebäude halt, wo auch die Fraktionsvorsitzende der Marburger Linken Renate Bastian (Foto links) zu Wort kam, um über den Stand der Verkaufspläne zu berichten. Sie verwies darauf, dass bereits über 2.000 Menschen beim Bündnis, bei den Grünen und der Linken gegen den Verkauf unterschrieben hätten.

Bericht der Hessenschau (ab 4:30)

Klima-Streik und Demo am 20. September

Zusammen mit Fridays for Future auf die Straße

Seit Monaten streiken Schülerinnen und Schüler jeden Freitag für den Klimaschutz. Und seit Monaten tut die Bundesregierung: nichts. Doch dieser Freitag kann zu einem Wendepunkt in der Klimapolitik werden.Denn während das Klimakabinett der Bundesregierung verhandelt, wollen viele Menschen zeitgleich auf den Straßen ein eindrucksvolles Zeichen setzen: In einem großen Schulterschluss werden Schüler*innen und Eltern, Beschäftigte, Kirchenleute und Wissenschaftler*innen überall im Land ihre Arbeit unterbrechen, um zusammen für das Klima zu demonstrieren.
Gemeinsam wollen sie der Regierung zeigen, dass Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft nicht mehr länger bereit sind, die Untätigkeit beim Klimaschutz hinzunehmen.

DIE LINKE unterstützt das Klimastreik-Bündnis und ruft auf, sich an der Demonstration in Marburg zu beteiligen. Treffpunkte um 12.00 Uhr am Bahnhof und am Markt.


Anna Hofmann verdoppelt Ergebnis von 2013

Kirsten Fründt (SPD) gewinnt Landratswahl im ersten Durchgang

Die Landratswahl im Kreis Maburg-Biedenkopf hat die amtierende Landrätin Kirsten Fründt am 8. September gleich im ersten Wahlgang mit 57 Prozent für sich entschieden. CDU-Kandidat Uwe Pöppler errang lediglich 22 Prozent. Und auch die erfolgsgewöhnten Grünen hatten wenig Grund zur Freude, weil ihr Kandidat Hans-Werner Seitz mit knapp 11 Prozent nur halb soviel erzielte wie Karsten McGovern 2013.

Bei den Mitgliedern der LINKEN im Kreishaus herrschte bereits nach den ersten Auszählugen eine fröhliche Stimmung. Die beiden Kreisvorsitzenden Inge Sturm und Philip Kaufman sowie der Landtagsabgeordnete Jan Schalauske gratulierten ihrer Kandidatin Anna Hofmann, die ihr Ergebnis von 2013 verdoppelte und 5,6 Prozent erzielte. Das ist umso bemerkenswerter, da bei Landrats- oder Bürgermeisterwahlen Anhänger*innen kleiner Parteien oft nicht wählen gehen oder sie sich gleich für die Bestplazierten entscheiden.

Anna Hofmann erklärte, dass sie durch das Ergebnis darin bestärkt sei, weiterhin soziale Themen im Kreistag einzubringen, und sieht verbesserte Chancen, etwa die Forderung der LINKEN nach drei Medizinischen Versorgungszentren durchzusetzen.

Mietendeckel gefordert – Ampelpärchen bleiben – Bundeswehrwerbung und Rüstungsforschung abgelehnt – Ausländerbehörde soll ertüchtigt werden

Bericht aus der Marburger Stadtverordnetenversammlung vom 30. August 2019

Am 30. August endete für die Marburger Stadtverordnetenversammlung die Sommerpause.  Durch mehrere Anträge der Marburger Linken wurden deutliche Akzente gesetzt. Das Votum für einen Mietendeckel unterstrich, dass die bisherigen Maßnahmen, die hohen Mietensteigerungen zu bremsen, nicht greifen. In der Kritik an Bundeswehrwerbung an Stadtbussen und beim Appell an die Uni, militärische Forschungen zu stoppen, ging es um friedenspolitische Grundsätze. Mit der Beibehaltung der Ampelpärchen, die ursprünglich für den mittelhessischen CSD angebracht worden waren, soll die Stadt Marburg ein weiteres Signal für Offenheit und Toleranz setzen. Alle diese Anträge der Marburger Linken wurden im Kern angenommen.

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