Wahl-O-Mat Bundestagswahl 2017
 

Aktuell

"Paroli" zur Bundestagswahl erschienen

Die neueste Ausgabe der "Paroli" ist ganz der Bundestagswahl gewidmet. 

Das Informationsblatt der LINKEN Marburg-Biedenkopf lag am 20. September der Oberhessischen Presse bei und wird auch dem neuesten Express beigelegt.

In einem Interview begründet die Kandidatin der LINKEN Elisabeth Kula die Notwendigkeit eines Politikwechsels und der Wahl der LINKEN. Neben einem Gastkommentar des Friedensforsches PD Dr. Johannes M. Becker enthält die "Paroli" die Liste der Unterzeichner/innen des Wahlaufrufs für DIE LINKE, einen Beitrag des Landtagsabgeordneten Jan Schalauske zum notwendigen Atomwaffenabzug aus Deutschland sowie Beiträge zur erneuten Zunahme der Armut in Marburg und zum Einfluss der Wirtschaft auf politische Entscheidungen. Drei Glossen nehmen die Unterstützung der Stadtwerke für den SPD-Wahlkampf, die Abneigung der Grünen gegen Koalitionen mit der CDU und die "Wesensänderung" des FDP-Kreisvorsitzenden Behlen aufs Korn. 


OP-Talk: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Kula und Bartol

OP-Talk-Podium während ein Statement von Elisabeth-Kula abgespielt wird.
OP-Talk-Podium während ein Statement von Elisabeth-Kula abgespielt wird.

(17.9.2017) Für eine Überraschung sorgte der traditionelle Wahltalk der Oberhessischen Presse mit den acht Direktkandidat/innen am Sonntag Vormittag. Bei der Probewahl von über 200 Teilnehmer/innen in einem vollen Kinosaal des Cineplex, lag zwar der amtierende Marburger Bundestagsabgeordnete Sören Bartol (SPD) mit 28,4 Prozent an der Spitze, aber dicht gefolgt von der LINKEN-Kandidatin Elisabeth Kula mit 25,5 Prozent. Abgeschlagen folgten auf den Plätzen 3 und 4 Stefan Heck (CDU) und Rainer Flohrschütz (Grüne) mit jeweils 13,9 Prozent. Ebenso gleichauf mit 6,3 Prozent folgten Julian Schmidt (AfD) und Richard Schmidtke (APPD). Schlusslichter waren Hanke Bokelmann (FDP) und Daniel Baron (Freie Wähler) mit 5,3 und 0,5 Prozent.



Marburger Bündnis gegen TTIP: Debatte um CETA, TTIP und Co. in Wahlkampf getragen

Protest war Teil eines bundesweiten Aktionstages für gerechten Welthandel

(PM) Zwei Wochen vor der Bundestagswahl haben Aktivistinnen und Aktivisten vom Marburger Bündnis gegen TTIP am heutigen Samstag den Protest gegen CETA und Co. in den Marburger Wahlkampf getragen.
An der Schlossmauer wurde ein großes Transparent mit der Aufschrift „STOPPT CETA!" angebracht. Das Banner war von vielen Orten der Stadt lesbar und erregte große Aufmerksamkeit. Vor Ort klärten die Mitglieder des Bündnisses über die negativen Folgen der sogenannten Freihandelsabkommen auf und verteilten Infomaterial.
"CETA, TTIP und Co. bedienen einseitig die Interessen großer Konzerne. Sie sind Ausdruck einer falschen Wirtschafts- und Handelspolitik, die sich nur an Profiten für Großunternehmer und Investoren orientiert und damit die Kluft zwischen Arm und Reich sowie die Umweltzerstörung fördert. Ökologische und Verbraucherschutzstandards, Arbeitnehmerrechte sowie demokratische Grundprinzipien werden untergraben", sagte Volker Seel vom Marburger Bündnis gegen TTIP. "Wir fordern die Parteien auf, im neuen Bundestag gegen die Ratifizierung von CETA zu stimmen!"
CETA wurde im Februar vom Europäischen Parlament beschlossen und soll am 21. September zum größten Teil vorläufig in Kraft treten. In Deutschland und den meisten anderen EU-Staaten steht die für eine dauerhafte Umsetzung der Verträge notwendige Ratifizierung durch die nationalen Parlamente jedoch noch aus.
Der Protest war Teil eines bundesweiten Aktionstages unter dem Motto „CETA stoppen – JEFTA und TiSA stoppen – TTIP endlich entsorgen – Für einen gerechten Welthandel", zu dem Attac gemeinsam mit dem Netzwerk Gerechter Welthandel aufgerufen hatte. Bundesweit beteiligten sich Attac-Gruppen und lokale Bündnisse in mehr als 30 Städten.

Voller Saal bei Katja Kipping

Der Stadtverordnetensitzungsaal in Marburg platzte am Freitag aus allen Nähten. 200 vorwiegend junge Menschen waren gekommen, um sich von der Parteivorsitzenden Katja Kipping über die Vorschläge der LINKEN zur Bundestagswahl informieren zu lassen.

Vorab waren die Direktkandidatin Lise Kula und die hessische Spitzenkandidatin Sabine Leidig vom Vorsitzenden des Kreisverbands Christian Bubel befragt worden. Während Kula Vorschläge erläuterte, wie man den sozialen Wohnungsbau intensivieren und wie eine echte Mietpreisbremse aussehen könnte, forderte Leidig als Konsequenz aus dem Dieselskandal, dass die Autokonzerne für die Umrüstung der Pkws aufkommen müssten und verlangte eine massiven Ausbau  und eine Verbilligung des Öffentlichen Personennahverkehrs.

In einer knappen Rede befasste sich Kipping mit Kernthemen der LINKEN. U.a. forderte sie eine Anhebung des Rentenniveaus um Altersarmut zu vermeiden, geißelte den Pflegenotstand und machte klar, dass mit der LINKEN ein Anstieg des Rüstungshaushalts nicht zu machen ist. In einem anschließenden Dialog mit dem Publikum wurden unterschiedlichste Themen behandelt, von den Nöten der Hebammen, über die Möglichkeiten von Rot-Rot-Grün, den Umgang mit der AFD und den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland.

 

200 unterstützen Marburger Wahlaufruf

16 Tage vor der Wahl hat sich die Zahl der Personen, die in Marburg und im Landkreis zur Wahl der LINKEN aufrufen, auf 200 erhöht. Täglich erreichen weitere Unterstützungserklärungen die Parteizentrale in der Bahnhofstraße.

Die Namen der Unterzeichner/innen werden in der Presse und auf unserer Homepage veröffentlicht.

Der Aufruf kann auch weiterhin hier auf der Homepage unterzeichnet werden.


Elisabeth Kula gewinnt

Elisabeth Kula zwischen ihren Konkurrenten Hanke Bokelmann (FDP) und Stefan Heck (CDU)
Elisabeth Kula zwischen ihren Konkurrenten Hanke Bokelmann (FDP) und Stefan Heck (CDU)

Mit 28 Stimmen ging Elisabeth Kula (DIE LINKE) als Siegerin aus der Probeabstimmung von Klienten, Fortbildungsteilnehmer_innen und Mitarbeit_innen des Vereins Arbeit und Bildung e.V. um das Direktmandat bei der Bundestagswahl am 24. September hervor. Lag sie zu Beginn der Veranstaltung noch knapp hinter dem Mandatsinhaber Sören Bartol zurück, konnte sie im Laufe der Diskussion durch gute Argumente das direkte Duell mit 28 zu 18 Stimmen klar für sich entscheiden.

Der Verein hatte anlässlich der Bundestagswahl zu einer Podiumsdiskussion in das Marburger Rathaus geladen. Elisabeth Kula (DIE LINKE), Sören Bartol (SPD), Rainer Flohrschütz (Grüne), Hanke Bokelmann (FDP) und Stefan Heck (CDU) stellten sich dem Thema "Langzeitarbeitslosigkeit". Rainer Dolle (Geschäftsführer Arbeit und Bildung) moderierte die Veranstaltung.

Marburger Wahlaufruf für DIE LINKE gestartet

110 Unterschriften für einen Politikwechsel in einer Woche

Eine Woche, nachdem ein Wahlaufruf für DIE LINKE in Umlauf gebracht wurde, haben 110 Bürger/innen aus Marburg und den anderen Kreisgemeinden ihn unterzeichnet. Wie bereits bei vergangenen Wahlen haben die beiden Privatdozenten Dr. Maximiliane Jäger-Gogoll und Johannes M. Becker die Initiative ergriffen, es mit einem Wahlaufruf vielen Wähler/innen der LINKEN zu ermöglichen, durch ihre öffentliche Unterstützung, andere ebenfalls davon zu überzeugen, der LINKEN ihre Stimmen zu geben.

Der Aufruf wir zusammen mit der Liste der Unterstützer/innen vor der Wahl in der Presse veröffentlicht.

Die Initiator/innen des Wahlaufrufs bitten um weitere Unterstützungserklärungen. Einfach das Formular auf dieser Homepage ausfüllen und abschicken.

Haustürwahlkampf

Werben an der Haustür für Frieden sowohl zwischen den Menschen als auch zwischen Mensch und Natur, für soziale Gerechtigkeit und Teilhabe für alle!
Werben an der Haustür für Frieden sowohl zwischen den Menschen als auch zwischen Mensch und Natur, für soziale Gerechtigkeit und Teilhabe für alle!

Für DIE LINKE beginnt die heiße Phase des Wahlkampfes. Von diesem Wochenende an werden unsere Wahlkämpferinnen und -kämpfer an vielen Haustüren auch im Landkreis Marburg-Biedenkopf klingeln. Denn: DIE LINKE hat konkrete Vorschläge dafür, wie das Leben sozial gerechter und Politik friedlicher werden können. Davon wollen wir in den nächsten Wochen und darüber hinaus möglichst viele Menschen überzeugen. Die effektivste Möglichkeit dafür ist ein persönliches Gespräch. Studien haben gezeigt, dass dies einen größeren Einfluss auf die Mobilisierung hat als andere Wahlkampfmethoden.

Gestatten? DIE LINKE!

DIE LINKE hat konkrete Vorschläge dafür, wie das Leben sozial gerechter und Politik friedlicher werden können. Davon wollen wir in den nächsten Wochen und darüber hinaus möglichst viele Menschen überzeugen. Die effektivste Möglichkeit dafür ist ein persönliches Gespräch. Studien haben gezeigt, dass dies einen größeren Einfluss auf die Mobilisierung hat als andere Wahlkampfmethoden.

Für viele Mitglieder gehört der direkte Kontakt zum Alltag, etwa am Infostand, bei Veranstaltungen oder im Gespräch mit Familie, Freunden und Bekannten. Eine weitere Möglichkeit ist, mit Menschen direkt an der Haustür zu sprechen.