Aktuell

Vorrang für öffentliche Mobilität

Bericht vom Landtagswahl-Podium zur Verkehrspolitik des Politischen Salons und der BI Verkehrswende

Am Montag, dem 8. Oktober , trafen sich im historischen Rathaussaal fünf wahlkämpfende Vertreter.innen der derzeit im Landtag befindlichen politischen Parteien, um mit einem engagierten und bestens informierten Johannes M. Becker sowie gut 100 verkehrspolitisch interessierten Menschen lebhaft über Fragen der Verkehrspolitik zu diskutieren. Die Themen umfassten den Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmenden, den aktuellen Dieselskandal sowie natürlich Fragen des sozial-ökologischen Umbaus unserer Mobilität und viele weitere Aspekte. mehr ...

Neue "Paroli" erschienen

Die Oktober-Ausgabe der "Paroli", die von der LINKEN und der Fraktion Marburger Linke herausgegeben wird, geht u.a. der Frage nach, wieso im Marburger Haushalt nie genug Geld ist, um notwendige Aufgaben zu finanzieren, sebst wenn es zu Gewerbesteuernachzahlungen von zig Millionen kommt. Weitere Themen sind die Bebauungspläne am Hasenkopf und oberem Rotenberg und ein falsches Gutachten zu einer Uni-Tram. Kritisch setzt "Paroli" sich mit der Haltung des hessischen Umweltministeriums zur Radwegesituation auf den Lahnbergen und mit der Kinoschließung am Steinweg auseinander. Ein Antrag der Marburger Linken zu einer Staffelung der Wasserpreise, ein Augenzeuginnenbericht zu "1968" in Marburg und ein Überblick zu den politischen Initiativen Jan Schalauskes im Landtag füllen die restlichen Seiten.

Die Papierausgabe der Paroli liegt diese Woche dem Express bei.

"Nahverkehrsoffensive", soziale Wasserpreise, sichere Schulwege und Bürgerbeteiligung

Bericht aus der Marburger Stadtverordnetenversammlung vom 28. September

In der letzten Stadtparlamentssitzung vor der Landtagswahl wurde bis zum Schluss debattiert. Das neue Bürgerbeteiligungskonzept wurde ebenso besprochen wie die angebliche "Nahverkehrsoffensive" des Oberbürgermeisters. Der Vorschlag der Marburger Linken, den Wasserpreis aus sozialen und ökologischen Gründen zu staffeln, war vor allem bei der SPD Anlass für übertriebene Polemik. Den Grünen erging es nicht besser mit einem Vorschlag für sichere Schulwege.   

Schließung Oberstadtkinos, Gewerbestuernachzahlung und Demo gegen Rechts

Bericht aus der Stadtverordnetenversammlung vom 31. August

Nach dem Ende der Sommerferien trat das Marburger Stadtparlament am 31. August wieder zusammen. Es gab nur drei Aussprachen, zwei auf Antrag der Marburger Linken: Schließung des Oberstadtkinos und Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen im aktuellen Haushaltsjahr.

Im Zusammenhang mit einem Dringlichkeitsantrag der SPD zur Verurteilung rechter Gewalt aus Anlass der Ausschreitungen von Neonazis in Chemnitz gab es eine weitere Aussprache. Die Marburger Stadtverordneten beschlossen einstimmig, dass Parlament und Magistrat die Stadtgesellschaft zu einer öffentlichen Demonstration gegen Rechtsextremismus aufrufen.

7. September: Marburg mobilisiert gegen Rechts

Demonstration und Kungebung von Stadtverordnetenversammlung und Magistrat

In einer einstimmig verabschiedeten Resolution der Stadtverordnetenversammlung vom 31. August heißt es: „Die Stadtverordnetenversammlung verurteilt die pogromähnlichen Ausschreitungen in Chemnitz. Es ist Aufgabe des Staats alle Menschen vor Gewalt zu schützen. Zugleich beginnt der Kampf gegen Rechtsextremismus in den Kommunen. Wir sagen deshalb gemeinsam: In Marburg ist kein Platz für rechtsextremistisches Gedankengut! Die Aufklärung von Menschen, das Abbauen von Vorurteilen und das Gestalten eines friedlichen Zusammenlebens sind gemeinsame Aufgabe von Kommune und Bürgerinnen und Bürger“. 

Demonstration und Kundgebung Fr., 7. Sept., 17.00, Erwin-Piscator-Haus

Kundgebung am Markt

Letzter aspaltierter Waldweg auf die Lahnberge ist zerstört

Asphaltfräse im Einsatz
Asphaltfräse im Einsatz

(29.8.2018) Heute wurde die Hälfte des asphaltierten Weges vom Waldtal auf die Lahnberge und nach Bauerbach zerstört, um dort eine Wasserleitung zu verlegen. Der Asphalt wurde zermalen und liegengelassen. Damit gehört der letzte asphaltierte Radweg über die Lahnberge der Vergangenheit an. Diejenigen, die morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit oder zum Studium auf die Lahnberge gefahren sind oder zur Arbeit nach Marburg, haben jetzt wieder das Vergnügen sich im Pkw-Verkehr zu bewegen. Wie das aussieht kann man sich bei diesem Video der Fahrradinitiative Lahnberge anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=5vIe7vG2_Dg. Das ist der Radweg, der laut Umweltministerin auf die Lahnberge führt. mehr ...

Weggang des Filmkunstheaters ist herber Verlust für die Oberstadt

Linke sieht den Magistrat gefordert

(31.7.2018) „Der plötzliche und unerwartete Weggang der Filmkunsttheater aus der Oberstadt mitten in den Sommerferien ist ein herber Verlust für die Marburger Kulturlandschaft und alle Kinoliebhaber in der Stadt. Zugleich verliert die Oberstadt und die dort ansässige Gastronomie einen überaus wichtigen Publikumsmagneten“, erklärt Jan Schalauske, Fraktionsvorsitzender der Marburger Linken.

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Radweg über die Lahnberge erhalten!

Pressemitteiung der Marburger Linken

(28.6.2018) Manchmal ist „gut gemeint“ das Gegenteil von gut. Der Landesbetrieb Hessen-Forst will Waldwege vom „Fremdstoff Bitumen“ „befreien“ und durch „naturnahe, standorttypische“ Materialien aus den „umliegenden Steinbrüchen“ ersetzen, die durch Wasser gebunden würden. So weit so gut. Aber wenn ein asphaltierter Waldweg von Radfahrern nicht nur zur Freizeitgestaltung genutzt wird, sondern um möglichst zügig zur Arbeit oder zur Uni zu kommen, würde ein solcher Rückbau zu weniger Rad- und mehr PKW-Verkehr führen.

Hessen-Forst und der grünen Umweltministerin Priska Hinz ist das offensichtlich egal. Den Vorschlag der Stadt einen Waldweg vom Alten Kirchhainer Weg bis zur Mensa auf den Lahnbergen in einen Radweg zu verwandeln, umso den PKW-Verkehr zu verringern, hatte Hinz als „gravierenden Eingriff in den Lebensraum Wald“ bezeichnet, der zu unterbleiben habe. In dieselbe Kerbe schlägt nun Hessen-Forst. Ab August soll der einzige asphaltierte Weg über die Lahnberge - vom Waldtal nach Bauerbach mit einem Abstecher zum Klinikum - in einen Splitt-Weg verwandelt werden. mehr ...

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