Aktuell

Weggang des Filmkunstheaters ist herber Verlust für die Oberstadt

Linke sieht den Magistrat gefordert

(31.7.2018) „Der plötzliche und unerwartete Weggang der Filmkunsttheater aus der Oberstadt mitten in den Sommerferien ist ein herber Verlust für die Marburger Kulturlandschaft und alle Kinoliebhaber in der Stadt. Zugleich verliert die Oberstadt und die dort ansässige Gastronomie einen überaus wichtigen Publikumsmagneten“, erklärt Jan Schalauske, Fraktionsvorsitzender der Marburger Linken.

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Radweg über die Lahnberge erhalten!

Pressemitteiung der Marburger Linken

(28.6.2018) Manchmal ist „gut gemeint“ das Gegenteil von gut. Der Landesbetrieb Hessen-Forst will Waldwege vom „Fremdstoff Bitumen“ „befreien“ und durch „naturnahe, standorttypische“ Materialien aus den „umliegenden Steinbrüchen“ ersetzen, die durch Wasser gebunden würden. So weit so gut. Aber wenn ein asphaltierter Waldweg von Radfahrern nicht nur zur Freizeitgestaltung genutzt wird, sondern um möglichst zügig zur Arbeit oder zur Uni zu kommen, würde ein solcher Rückbau zu weniger Rad- und mehr PKW-Verkehr führen.

Hessen-Forst und der grünen Umweltministerin Priska Hinz ist das offensichtlich egal. Den Vorschlag der Stadt einen Waldweg vom Alten Kirchhainer Weg bis zur Mensa auf den Lahnbergen in einen Radweg zu verwandeln, umso den PKW-Verkehr zu verringern, hatte Hinz als „gravierenden Eingriff in den Lebensraum Wald“ bezeichnet, der zu unterbleiben habe. In dieselbe Kerbe schlägt nun Hessen-Forst. Ab August soll der einzige asphaltierte Weg über die Lahnberge - vom Waldtal nach Bauerbach mit einem Abstecher zum Klinikum - in einen Splitt-Weg verwandelt werden. mehr ...

Wohnen oder Parken?

Bericht von der Stadtverordnetenversammlung vom 22. Juni 2018

Die letzte Sitzung vor den Sommerferien stand ganz im Zeichen der Bau- und Verkehrspolitik. Die GroKo wollte mit einer "Wohnungsbauoffensive" punkten, die - wie schon unter Rot-Grün - vor allem auf Privatinvestoren setzt, während die Marburger Linke, die noch immer große Lücke beim sozialen Wohnungsbau schließen will. Dass die GroKo es mit ihrer "Offensive" nicht ganz so ernst meint, stellte sie unter Beweis, indem sie Anträge der Linken für ein Freiflächen- und Leerstandsregister sowie für ein Frischluftschneisenkataster, die planmäßiges Bauen ermöglichen würden, ablehnte. Auf taube Ohren stieß auch der Vorschlag der Linken, am Pilgrimstein Sozialwohnungen zu bauen statt das Parkhaus zu erweitern. Auch die Grünen hatten wenig Glück mit ihrem Antrag, durch Poller die Fußgängerzonen in der Oberstadt wirklich autofrei zu machen.

Neue "Paroli" erschienen

Ob "Grüner Wehr", Kinderbetreuungsgebühren oder die neuen Wohngebiete am Hasenkopf und am oberen Rotenberg, in der neuen "Paroli" wird über alle aktuellen Auseinandersetzungen in Marburg berichtet. Das Mitteilungsblatt der LINKEN und der Fraktion Marburger Linke beschäftigt sich auch mit der geplanten Parkhauserweiterung am Pilgrimstein und mit der Gedenkinstallation am "Jägerdenkmal". Aufmacher ist die Kandidatur der LINKEN zur Landtagswahl am 28. Oktober mit den inhaltlichen Schwerpunkten sowie den Kandidat/innen auf der Landesliste und in den zwei Marburger Wahlkreisen. Die Ehrung der langjährigen Stadtverordneten Eva Chr. Gottschaldt durch die Stadt und ein Blick Georg Fülberths auf den 200. Geburtstag von Karl Marx runden die Ausgabe ab.

Die Papierausgabe liegt der OP am 19. Juni und dem Express am 21. Juni bei.

Kinderbetreuung: Angekündigte Gebührenbefreiung entpuppt sich als Wahlkampfgetöse

Pressemitteilung von Renate Bastian und Jan Schalauske, Fraktionsvorsitzende der Marburger Linken

(4.5.2018) Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Die Beitragsfreiheit soll nur für Kitas gelten, nicht für Krippen. Diese bekommen nur eine Gebührenermäßigung, wobei die neuen Gebühren immer noch höher sind als vor der massiven Erhöhung Ende 2016. Diese Ungleichbehandlung der unter und über 3-jährigen Kinder haben wir schon bei der Landesregierung kritisiert (da war auch die SPD mit da-bei), umso enttäuschender ist, dass Marburg sich jetzt der CDU-Linie angeschlossen hat. mehr ...

Neue StVV-Geschäftsordnung, Wohnbebauung Hasenkopf und Oberer Rotenberg, Neues Straßenbahn-Gutachten, Weitergabe von Adressen an Bundeswehr

Bericht aus der Marburger Stadtverordnetenversammlung (StVV) vom 27. April 2018

Auch im Monat April trat die Marburger Stadtverordnetenversammlung – wie es üblich ist - am letzten  Freitag des Monats zu einer Parlamentssitzung zusammen. Schwerpunkt der Beratungen war der Antrag der Mehrheitsfraktionen von SPD, CDU und BfM, eine neue Geschäftsordnung für die Stadtverordnetenversammlung zu erlassen. Weiteres Thema waren die Planungen zur Erschließung des Hasenkopf und des Oberen Rotenberg für Wohnbebauung. Diskutiert wurde auch erneut über die Einführung einer Straßenbahn in Marburg. Da die Bundeswehr auf die Adressdaten des Bürgerbüros zurückgreift, um Jugendliche für die Bundeswehr zu werben, wollte die Marburger Linke erreichen, der der Magistrat junge Menschen aktiv auf ihr Recht aufmerksam macht, der Weitergabe ihrer Daten durch das Einwohnermeldeamt zu widersprechen. mehr ...

GroKo mit millionenschweren Parkhausplänen am Pilgrimstein verkehrspolitisch auf dem Holzweg

Foto: Stadtwerke
Foto: Stadtwerke

Die GroKo will die Stadtwerke dazu zwingen, das Parkhaus am Pilgrimstein zu erweitern. Offensichtlich soll die Innenstadt noch attraktiver für den Pkw-Verkehr gemacht werden. Dabei hat in den letzten Jahren die Anzahl der vorhandenen Parkplätze nicht ab- sondern zugenommen. Von einer Gleichbehandlung mit dem ÖPNV oder dem Radverkehr kann keine Rede sein, denn der zunehmende Pkw-Verkehr verlangsamt und behindert nicht nur den Busverkehr sondern macht auch das Radfahren gefährlicher. Statt daran zu arbeiten, Dieselfahrverbote zu vermeiden, versucht die Marburger Groko, auch weiterhin die Grenzwerte zu übertreffen. Auch die Verkehrssituation am Pilgrimstein würde durch die Parkhauspläne weiter verschärft werden. Zu einem Zeitpunkt, an dem durch die Eröffnung der neuen Universitätsbibliothek deutlich mehr Radfahrer und Fußgänger in diesem Bereich unterwegs sein werden. mehr ...

Ehrung der Stadt Marburg für Eva Chr. Gottschaldt

Eva Chr. Gottschaldt (Mitte), links mit OB Thomas Spies und Ehemann Peter Lob; rechts Henning Köster
Eva Chr. Gottschaldt (Mitte), links mit OB Thomas Spies und Ehemann Peter Lob; rechts Henning Köster

In einer sehr gut besuchten Feierstunde des Magistrats wurde am  13.April der langjährigen linken Stadtverordneten, Eva Gottschaldt von Oberbürgermeister Dr.Thomas Spies die Goldene Ehrennadel der Stadt Marburg verliehen.

Eva Gottschaldt war 11 Jahre Stadtverordnete, einige Jahre Fraktionsvorsitzende der Marburger Linken, stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin und in verschiedenen Ausschüssen, Beiräten und Kommissionen der Stadt aktiv.

Schwerpunktthemen ihrer parlamentarischen Arbeit waren der Kampf gegen Rechtsextremismus und für die Förderung der Erinnerungskultur. Ebenso wichtig waren  und sind  ihr außerordentliches sozialpolitisches Engagement sowie Ihre unermüdlichen Aktivitäten als Christin für das Gespräch und die fruchtbare Zusammenarbeit der Religionen in Marburg.

Henning Köster, ihr langjähriger politischer Weggefährte und Freund, der die Ehrung angeregt hatte, hielt nach der  Würdigung durch OB Dr.Thomas Spies eine mit viel Beifall aufgenommene Rede, die im Wortlaut folgt.



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