Aktuelles

Fahrradstreifen für Weidenhäuser Brücke !

Demo von 200 Fahrradaktivist*innen sorgte für Verschiebung der Brückeneröffnung

Marburgs runderneuerte autogerechte historische Weidenhäuser Brücke - klimafreundlich ohne Fahrradstreifen  - hatte am 11.08.2019 zur um 18:00 Uhr geplanten Freigabe für den (PKW-) Verkehr unerbeteten Besuch von an die 200 Fahrradfahrer*innen - bunt gemischt - kleine und große Kinder, Familien, Studierende und auch ältere Menschen auf Initiative von Future for Friday, BI Verkehrswende , Critical Mass und vielen Fahrradaktivist*innen.

OB Dr.Thomas Spies, mit dem Fahrrrad angereist und eifrig damit beschäftigt ins Gespräch zu kommen und die Wogen zu glätten, musste schließlich gegen 18:30 Uhr die Freigabe abblasen.

Es hat riesig Spaß gemacht mit so vielen radelnden Menschen 6-Tage-Rennen im Langsamttempo auf der ganzen Breite der Brücke zu radeln ehe der PKW-Verkehr dort wieder tosen wird .

Am Nachmittag des gleichen Tages hatte unsere Fraktion der Marburger Linken einen Antrag eingebracht, der eine Nachbesserung der Verkehrsführung fordert : Fahrradstreifen auf beiden Seiten (auf Kosten der jetztigen 2-Spurigkeit einer Fahrtrichtung) und Tempo 30.

Henning Köster

Unterschriftenaktion gegen Afföller-Verkauf

Die Marburger Linke nahm die Wiedereröffnung der Weidenhäuser Brücke zum Anlass, am Cineplex-Kino Unterschriften gegen die Privatisierung eines Teils des Parkplatzes am Afföller zu sammeln.

Am Infostand wurden viele Gespräche mit Passant*innen geführt. Insgesamt über 300 Personen haben allein  ei der Marburger Linken egen den Verkaufdes Geländes an den Pohl-Clan unterschrieben.

Unterschreiben kann man auch online: https://www.die-linke-marburg.de/?page=219&aid=1
Und wer sich hintergründig informieren will: Chwala/Deppe/Rilling/Schalauske:Die gekaufte Stadt. Der Fall Marburg: Auf dem Weg zur "Pohl-City"

Kein Grundstücksverkauf am Afföller!

Unterschriftensammlung gegen Pohl-Pläne am Afföller

Grüne, Marburger Linke und der AStA haben eine gemeinsame Unterschriftensammlung gegen den Verkauf eines Teils des Afföller-Parkplatzes an die Marburger Gesellschaft für Projektentwicklung (MPG) der Pohl-Familienstiftung. Damit würde sich nicht nur das Gebiet im Nordviertel, das von den Firmen des Pohl-Clans kontrolliert wird, vergrößeren, sondern die Stadt wiederum Gelände privatisieren und damit ihren Spielraum für eine Stadtentwicklung im Interesse der Marburger*innen weiter einschränken.

Die Marburger Linke hofft, dass weitere Organisationen die Unterschriftensammlung unterstützen und gemeinsam Widerstand gegen die Pläne des Pohl-Clans und ihrer Unterstützer*innen im Marburger Magistrat leisten.

Hier können Sie sich online in die Unterschriftenliste gegen den Grundstücksverkauf am Afföller eintragen: https://www.die-linke-marburg.de/?page=219&aid=1

Debatte über Klimanotstand – Kriegsforschung stoppen – Abschaffung der Straßenbeiträge – Konsequentere Bürgerbeteiligung am Hasenkopf – Afföllergelände muss öffentlich bleiben

Bericht aus der Marburger Stadtverordnetenversammlung (StVV) vom 28. Juni 2019

Die letzte Sitzung des Stadtparlaments vor den Sommerferien stand ganz im Zeichen der Klimadebatte. Bereits im Vorfeld hatten sich fast alle Fraktionen auf einen gemeinsamen Antrag geeinigt: In Marburg soll der Klimanotstand festgestellt werden. Für die Umsetzung zeigten sich unterschiedliche Positionen der Fraktionen. Ebenso stand wegen des geplanten Geländeverkaufs am Afföller die weitere Stadtentwicklung auf der Tagesordnung mit der Frage: Darf städtisches Eigentum an Grund und Boden weiterhin privatisiert werden?

Angesichts neuer Informationen über militärische Forschung im Auftrag des US-Pentagons forderte der Dringlichkeitsantrag der Marburger Linken einen Appell an die Philipps-Universität, sich künftig ausschließlich ziviler Forschung zu widmen.

Einmütig drückte das Parlament sein Entsetzen über den politischen Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke aus und verurteilte rechten Terror und Netzwerke der Neonazis.

Neue "Paroli" erschienen

Auf die Europawahlen und die Marburger Kommunalpolitik konzentriert sich neue Ausgabe der „Paroli“. Das Blatt der Marburger Linken und des LINKEN-Kreisverbands macht mit einem Interview mit dem linken Spitzenkandidaten Martin Schirdewan und dem Protest der GWH-Mieter*innen auf.

Der aktuellen Diskussion um den Verkehr im Marburger Westen, den Bauplänen der Pohl-Familie am Afföller, den Haushaltvorschlägen der Marburger Linken und den überhöhten Friedhofsgebühren widmen sich weitere Artikel. Zum Europa-Schwerpunkt zählen auch Artikel zu Portugal und ein Gastkommentar des Friedensforschers PD Dr. Johannes M. Becker. Eine Bericht über den Kreispartetag der LINKEN und eine Vorstellung der neuen Co-Vorsitzenden des Kreisverbandes Philip Kaufmann, runden das Heft ab.  

Rettung des „Havanna 8“ gefordert – Stadtparlament verlangt Bleiberecht für algerische Familie – Streit um Pohl-Pläne am Afföller – Sterben bleibt teuer

Bericht aus der Marburger Stadtverordnetenversammlung (StVV) vom 12. April 2019

Auf der Tagesordnung der April-Sitzung des Stadtparlaments standen zahlreiche Aussprachen, darunter zu einer Bebauung am Afföller durch die Pohl-Familie, zur weiteren Erhöhung der Friedhofsgebühren, zum "Green City"-Plan und zur Schaffung einer Stadtpolizei. Ein kurzfristig gestellter Antrag von Marburger Linken und Grünen zur Rettung des alternativen Kneipenprojekts „Havanna 8“ kam nicht auf die Tagesordnung, weil die erforderliche Zweidrittelmehrheit für die Dringlichkeit stimmte. Eine Mehrheit der Stadtverordneten stimmte aber für den Antrag der Marburger Linken, dass der Magistrat sich fürn ein Bleiberecht einer algerischen Familie einsetzen solle, die in Marburg lebt.

Marburger Linke lehnt Haushalt 2019 der Stadt Marburg ab

Bericht aus der Marburger Stadtverordnetenversammlung (StVV) vom 22. März 2019

Die Märzsitzung des Marburger Stadtparlaments stand ganz im Zeichen der Debatte zum Haushalt 2019. Deshalb gab es keine weiteren Aussprachen zu anderen Anträgen. Drei Dringlichkeitsanträge, die sich mit dem geplanten Verkauf von städtischen Flächen an eine Gesellschaft des Pohl-Konsortiums beschäftigten, wurden auf die April-Sitzung vertagt. Marburger Linke und Grüne forderten in einem weiteren Dringlichkeitsantrag Sicherheit für den Erhalt der Künstlerwerkstatt auf dem Lokschuppengelände. In einer gemeinsamen Stellungnahme verurteilten alle Fraktionen des Stadtparlaments scharf den fremdenfeindlichen Übergriff auf einen Marburger Busfahrer.

Marburger Linke gegen Verkauf von Gelände am Afföller an Pohl-Firma

Sitz der DVAG-Holding, der MPG und zwei Dutzend (Briefkasten)Firmen des Pohl-Imperiums in der
Sitz der DVAG-Holding, der MPG und zwei Dutzend (Briefkasten)Firmen des Pohl-Imperiums in der "Anneliese Pohl Allee 1" (auf Wunsch des Firmengründers ohne Bindestriche)

In einem Überraschungscoup hat der Magistrat am Mittwoch entgegen früherer Beteuerungen der DVAG darüber informiert, dass am Afföller städtisches Gelände an den privaten Investor MPG verkauft werden soll, um dort ein Parkhaus und eine Seniorenresidenz zu bauen. „Die Marburger Linke hält es für ein Unding, das in Zeiten von drängendem Bedarf an bezahlbarem Wohnraum überhaupt über die Veräußerung von städtischen  Flächen für private Renditeobjekte  nachgedacht wird.

Die Stadt verliert dadurch weitere eigene Gestaltungsmöglichkeiten“, urteilt die Fraktionsvorsitzender Renate Bastian. Dass es sich bei der MPG wie bei der DVAG um eine der vielen Gesellschaften der Pohl-Familie handelt, werde schamhaft  verschwiegen. Jetzt  ein privat betriebenes Parkhaus zu planen, das von den Stadtwerken verwaltet soll, schlage allen Überlegungen für eine nachhaltige Verkehrspolitik ins Gesicht. Erst kürzlich wurde von den ZIMT-Fraktionen im Bauausschuss ein Parkhaus auf diesem Areal abgelehnt. Hatte man da schon einen möglichen  Verkauf im Hinterkopf?

Völlig unglaubwürdig werde der Magistrat, mit der behaupteten Absicht, dem Radverkehr und dem Öffentlichen Nahverkehr in Marburg in der Stadt mehr Platz zu verschaffen, wenn gleichzeitig ein Parkhaus nach dem anderen in direkter Innenstadtnähe gebaut wird. Neben der Erweiterung des Pilgrimstein-Parkhauses und dem Bau der Parkdecks an der alten UB soll jetzt auch noch das Gaswerksgelände mehr Verkehr anziehen. Mit immer neuen Parkhäusern wird sich nichts an den Staus und an den Grenzwertüberschreitungen bei Stickoxyden und Feinstaub in Marburg ändern, solange nicht in der Innenstadt entsprechend Parkplätze abgebaut werden.

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