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Januar-Ausgabe der Paroli erschienen

Die Januar-Ausgabe von Paroli, dem Mittelungsblatt der Linken und ihrer Fraktion im Marburger Stadtparlament, befasst sich mit dem Haushalt 2025 der Stadt Marburg. In diesem Zusammenhang wird der Frage nachgegangen, warum die Marburger SPD-Grüne-Koalition Steuermillionen vor allem an die Pharmaunternehmen und die DVAG verschenkt, indem sie - wie die rechte Opposition - an Gewerbesteuersätzen festhält, die weit unter Normalniveau liegen. Das Beispiel CSL Behring zeigt, dass Konzerne mit Fabelprofiten überall auf der Welt auf die Gunst der Behörden zählen können.

Dass das Geld im Haushalt gebraucht wird, etwa zur Bekämpfung der wachsenden Armut (z.B. durch Nulltarif im öfffentlichen Nahverkehr), zur Beschleunigung der geplanten Investitionen in den Rad- und Busverkehr und zur Aufstockung des erforderlichen Personalbestands, steht außer Frage.

Außerdem berichtet Paroli über die Vorschläge der Linken im Marburger Stadtparlament, bezahlbaren Wohnraum zu schützen, etwa durch die Verhinderung ihrer Umwandlung in Ferienwohnungen, und die Einführung der "Bezahlkarte" für Flüchtlinge zu verhindern.  

Weitere Themen der Paroli sind die Neuorientrierung der Linken nach ihrem Parteitag im Oktober und die Proteste gegen Mittelkürzungen an der Uni.

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