Mieten-Notstand im Landkreis: Die Linke fordert „Schluss mit der Miet- Abzocke“!
Immer mehr Menschen im Landkreis Marburg-Biedenkopf wissen nicht mehr, wie sie ihre Miete bezahlen sollen. Löhne und Renten stagnieren. Doch die Mieten werden erhöht. Oft illegal, mit zweifelhaften Nebenkosten und in Wohnungen, die längst saniert werden müssten. Währenddessen machen große Immobilienkonzerne und dreiste Vermieter*innen weiter Kasse. Die Linke sagt: Es reicht!
„Viele schuften Vollzeit und können sich trotzdem ihre Wohnung kaum noch leisten.
Das ist kein Zufall, das ist das Ergebnis einer Politik, die lieber die Immobilienlobby schützt als die Mieterinnen“, erklärt Miriam Stoll, Kreisvorsitzende der Linken Marburg-Biedenkopf. „Wir erleben einen echten Mieten-Notstand! Auch hier vor Ort.“
Die Linke fordert, dass Mieter*innen nicht länger allein gelassen werden. Stattdessen müsse man sich zusammenschließen, Abrechnungen prüfen und gemeinsam Druck auf die Verantwortlichen machen.
„Wenn dreiste Vermieter wie S&S-Immobilien hier im Landkreis Mieten erhöhen, obwohl die Wohnungen marode sind, oder wenn Vermieter fehlerhafte Nebenkostenabrechnungen verschicken, ist das Abzocke – und zwar auf dem Rücken der Menschen, die ohnehin kaum noch über die Runden kommen“, so Stoll weiter.
Für bezahlbares Wohnen und ein Zuhause in Würde
Wohnen ist keine Ware, sondern ein Grundrecht. Die Linke fordert deshalb, dass Kommunen wieder aktiv gegen Leerstand, überhöhte Mieten und Spekulation vorgehen. öffentliche und gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaften müssten gestärkt und Mietsenkungen ermöglicht werden.
„Jede Mieterin und jeder Mieter soll in Würde wohnen können – unabhängig vom Geldbeutel oder vom Pass“, betont Urs Köllhofer Kreisvorsitzender der Linken in Marburg-Biedenkopf. „Wir werden jeden Stein umdrehen, jede Abrechnung prüfen und jeden Euro zurückholen, wo Abzocke betrieben wird. Zuhause gehört uns.“ t3://file?uid=355705t3://file?uid=355705
