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Konstituierende Sitzung: Auf sieben Köpfe gestärkte Linken-Fraktion nimmt Arbeit auf

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde, am 24. April hat die erste Sitzung der neuen Stadtverordnetenversammlung stattgefunden. Im Anhang der Bericht der Fraktion Die Linke über die konstituierende Sitzung der Marburger Stadtverordnetenversammlung. Mit 12,7 Prozent der Stimmen und 7 von 59 Stadtverordneten verfügt Die Linke über mehr Mitglieder im Stadtparlament als jemals zuvor. Die Linke war am 15. März erstmals unter dem eigenen Parteinamen angetreten und war damit mehr als erfolgreich. Wir bedanken uns bei allen Marburger*innen, die Die Linke oder einzelne ihrer Kandidat*innen gewählt haben.

Für Die Linke gewählt wurden Miriam Stoll, Jan Schalauske, Lena Reschke, Judit Margareta Grimm, Viktoria Ehrke, Nicole Wehnert und Lasse Wenzel. Miriam Stoll, Vorsitzende des Linken-Kreisverbandes, und der bisherige Stadtverordnete Jan Schalauske wurden von unseren Stadtverordneten zu Fraktionsvorsitzenden gewählt. Die Linke hat außerdem für sieben Ortsbeiräte kandidiert und konnte ihre Sitzzahl von 12 auf 15 steigern. In der Altstadt und im Campusviertel wurde sie stärkste Partei, im Südviertel und im Hansenhaus/Südbahnhof zweitstärkste. Die politischen Kräfteverhältnisse haben sich durch die Kommunalwahl geändert. SPD und Grüne haben stark verloren, Die CDU hat vom Verschwinden der Bürger für Marburg und dem Niedergang der FDP profitiert. Die AfD errang mit 7,8 Prozent Fraktionsstärke. Dennoch gibt es wenig Grund für die Stadtverordneten rechts der Mitte zu jubilieren, denn eine progressive Mehrheit von über 60 Prozent der Stimmen, wie es sie seit 2006 gibt, ist auch heute noch vorhanden. Ihre Zusammensetzung ist aber mit Grünen, SPD, der Linken, mit Volt, Marburger Linke, Klimaliste und Move35-Liste vielfältiger geworden.

Die Linke kämpft für eine sozialökologische und progressive Politik in Marburg. Der Kreisverband und die Stadtfraktion sind aktuell intensiv damit beschäftigt, auszuloten unter welchen Bedingungen die sozialen und klimapolitischen Errungenschaften in Marburg am besten verteidigt und ausgebaut werden können. Über eine Unterstützung unserer Arbeit in- und außerhalb des Parlaments würden wir uns freuen.

Der gesamte Bericht hier zum herunterladen.

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