FotoMarburger Schloss Foto Weidenhausen Foto Demo gegen Neonazis

Neue "Paroli" über Armut, Doppelhaushalt und schlechte Luft

Die zwölfte Ausgabe des linken Infoblatts befasst sich mit der Auseinandersetzung um den Marburger Doppelhaushalt und erläutert die Vorschläge der Marburger Linken für Verbesserungen bei Einnahmen und Ausgaben. Weitere Beiträge befassen sich mit der Armut im Kreis sowie mit der Luftverschmutzung durch Abgase in Marburg.

Die neue Ausgabe gibt es auch auf Papier. Sie liegt der MNZ und dem Express am 1. Juli und der OP am 2. Juli bei oder kann im Büro der Linken bezogen werden. Als PDF-Datei kann sie hier heruntergeladen werden.

LINKE wählte neuen Kreisvorstand

Vorstandsmitglieder (vlnr.): Frank Regulski, Martin Krieger (Schatzmeister), Heidemarie Hoffmann, Jan Schalauske (Vorsitzender), Adnan Yilderim, Ingrid Michaelis-Braun, Halise Adsan und Henning Köster. Nicht auf dem Bild: Janis Ehling und Andrea Sollwedel

Auf seinem jährlichen Kreisparteitag hat der Kreisverband der LINKEN Marburg-Biedenkopf am 19. Juni in Marburg-Wehrda eine neue Spitze gewählt. Der bisherige Vorsitzende Jan Schalauske wurde ohne Gegenstimmen in seinem Amt bestätigt. Der Vorstand konnte auf eine positive Jahresbilanz zurückblicken. Mit 39 Neuzugängen wurde der stärkste Mitgliederzuwachs innerhalb eines Jahres verzeichnet. und mit 9,9 Prozent der Stimmen bei der Bundestagswahl wurde das angestrebte Ergebnis im Landkreis erreicht. Als Schwerpunke für die kommenden zwölf Monate bestimmten die fast 40 TeilnehmerInnen den Kampf gegen die Abwälzung der Krisenkosten auf ArbeitnehmerInnen, Erwerbslose und RentnerInnen, die Vorbereitung von linken kommunalen Kandidaturen in einer Reihe von Städten und Gemeinden des Kreises, eine stärkere Ausrichtung der Organisation an Fraueninteressen und eine Fortsetzung des Parteiaufbaus.

Berichte der Oberhessischen Presse und der Marburger Neuen Zeitung.

Mehr als konsequent! Koch macht den Clement

(Marburg 25.5.2010) Zum Rücktritt von Roland Koch erklärt Jan Schalauske, Vorsitzender des Kreisverbandes DIE LINKE Marburg-Biedenkopf:

Dieser Schritt ist mehr als konsequent! 11 Jahre System Koch in Hessen sind mehr als genug. Seine Amtszeit war geprägt von Sozial- und Bildungsabbau, rechtspopulistischer Stimmungsmache und von der Schwarzgeldaffäre. Vor allem aber waren es 11 Jahre brutalstmögliche Politik für die Interessen von Banken und Konzernen. Verständlich, dass Koch nun den Clement macht und in die Wirtschaft will".

Hoffnung auf Besserung hat Schalauske allerdings keine: „Mit Volker Bouffier als wahrscheinlichem Nachfolger wird die hessische CDU so weiter machen, wie bisher. In ‚Zeiten wie diesen‘ sollen die Folgen der Krise zunehmend auf die Bevölkerung abgewälzt werden“, so Schalauske abschließend.

Fraktion vor Ort in Marburg: Privatisierung des Uniklinikums ging auf Kosten von Beschäftigten und PatientInnen

Fast die komplette Landtagsfraktion der LINKEN war am 19. April nach Marburg gekommen, um sich über die Folgen des Verkaufs des Uniklinikums Gießen-Marburg an die Rhön Klinikum AG zu informieren. Ein Gespräch mit dem Betriebsrat stand ebenso auf der Tagesordnung wie eine Abendveranstaltung im Technologie- und Tagungszentrum.
Vor über sechzig Interessierten gab zuerst die Marburger Betriebsratsvorsitzende Bettina Böttcher Auskunft über die Situation der Beschäftigten im Uniklinikum. In der Pflege sei nicht ausreichend Personal vorhanden, so dass die Qualität leide. In „patientenfernen“ Bereichen sollen weitere 250 Stellen abgebaut werden. Eine Vereinbarung, dass es nicht zu betriebsbedingten Kündigungen kommt, konnte noch nicht erzielt werden.
Dass die Gewinne der privaten Krankenhausunternehmen vor allem auf Kosten der Beschäftigten erzielt werden, konnte Nils Böhlke bestätigen, der gegenwärtig zum Thema Privatisierung des Gesundheitssektors beim gewerkschaftsnahen WSI-Institut promoviert. Fortsetzung. Berichte aus der OP und der MNZ.

LINKE als "Bildungsbewegung" -
Auftakt der linken Programmdebatte in Marburg

In angenehmer Atmosphäre diskutierten am Sonntag, den 18. April, über 30 GenossInnen über den Programmentwurf der LINKEN. Auf Einladung des Kreisverbandes Marburg-Biedenkopf analysierte zunächst der hessische Bundestagsabgeordnete Wolfgang Gehrcke den Text als Produkt des historischen Zusammenschlusses unterschiedlicher linker Kräfte zur Partei DIE LINKE. Als im großen und ganzen "antikapitalistisch" befand er den Programmentwurf. Die Eigentumsfrage als Demokratiefrage bleibe für DIE LINKE zentral. Allerdings wäre eine klassische Verstaatlichung für Gehrcke zu wenig. Es müsse demnach vielmehr um eine Vergesellschaftung gehen. Hier liefere das Programm spannende Anregungen für weitere Debatten.

Frank Deppe, Jan Schalauske und Wolfgang Gehrcke (vlnr.)

Der emeritierte Marburger Politikwissenschaftler Frank Deppe spannte mit seiner Einordnung des Programmentwurfs in den historischen und politökonomischen Kontext den großen Bogen: Neoliberaler Erdrutsch und das Entstehen des Finanzmarktkapitalismus, das Ende der Systemkonkurrenz sowie neue Ausprägungen der Klassengesellschaft prägen die Ausgangsbedingungen für die Formierung der LINKEN und die Folie, vor deren Hintergrund sich die Partei DIE LINKE ein Programm gibt. Insbesondere Deppes Bemerkungen zu LINKEN als "Bildungsbewegung", als "lernende Organisation" stießen bei den Anwesenden vielfach auf große Zustimmung und wurde in der regen Diskussion mehrfach aufgegriffen. Eingangs wurde der von Karl Marx überlieferte Satz zitiert: "Jeder Schritt wirklicher Bewegung ist wichtiger als ein Dutzend Programme." Die Anwesenden waren sich schließlich einig, ein gutes Pateiprogramm sei auch wichtig.
Presseberichte OP und MNZ

Erfolgreiche Anti-Nazi-Proteste in der Gemeinde Lahntal


Etwa 400 Personen waren am 17. April nach Goßfelden gekommen, um gegen neonazistische Übergriffe zu protestieren. Gemeinsam hatten das "Bürgerforum gewaltfreies Lahntal" und das "Marburger Bündnis gegen Rechts" zu den Protesten aufgerufen, um deutlich zu machen, dass man nicht gewillt ist , dem Treiben einer jugendlichen Naziszene tatenlos zuzuschauen.

Ein breites Spektrum - von Vertretern der Gemeinden Lahntal , Cölbe und Wetter, über Aktive von GEW, DGB, Attac und der LINKEN bis hin zur autonomen Antifa und der APPD - hatte den Erfolg der Aktion möglich gemacht. Die "Gegenkundgebung" der Rechtsextremisten fiel mangels Teilnehmer aus. Nur der Anmelder war gekommen.

Nähere Informationen (und Bilder) finden sich in der Oberhessischen Presse und in der Marburger Neuen Zeitung.

Protest gegen Jubelfeier des KreisJobCenters



Gute Laune während der Protestaktion vor dem Kreishaus trotz des ernsten Anlasses (vlnr.): Bernd Hannemann, Georg Fülberth und Marburgs OB Vaupel
(Marburg) Am Mittwoch, den 7. April, feierte der Kreisausschuss mit geladenen Gästen das 5-jährige Bestehen des Kreisjobcenters (KJC). Unter dem Motto "Fünf Jahre Hartz IV- (k)ein Grund zum Feiern??!!" hatten sich Aktive aus der Erwerbslosenbewegung, des Widerstandsbündnisses und aus der Partei DIE LINKE ebenfalls zu dem Empfang eingeladen. Westerwelles böser Spruch von der "spätrömischen Dekadenz" inspirierte die Aktiven zu der Aktion in römischer Kostümierung. Mit einem Flugblatt wurden die Missstände bei Hartz-IV im Allgemeinen und im KJC im Besonderen scharf kritisiert.
Der Kreisvorstand der Partei DIE LINKE unterstützte die Aktion und verurteilte die Hartz-IV Praxis ebenfalls scharf. (Pressemitteilung lesen). Mehr Bilder sehen Sie hier. Presseecho in der OP hier und in der MNZ hier.

Gelungener Linker Auftakt zu den Kommunalwahlen 2011

Über vierzig TeilnehmerInnen nahmen am Samstag, 20. März, in Caldern (Lahntal) an der ersten kommunalpolitischen Beratung der Linken Marburg-Biedenkopf teil. Ziel der Linken ist es, in möglichst vielen Kommunen bei den Kommunalwahlen im März 2011 anzutreten. Den Auftakt der Veranstaltung bildete ein Referat des Vorsitzenden des Kommunalpolitischen Forums Hessen und Landtagsabgeordneten der LINKEN Herrmann Schauss. Im Anschluss an Berichte von MandatsträgerInnen aus dem Kreistag, den Stadtparlamenten Marburg und Wetter, sowie dem Ortsbeirat Richtsberg und an eine lebhafte Debatte diskutierten die TeilnehmerInnen in Arbeitsgruppen zu den Themen Kommunalfinanzen, Sozialpolitik, Energie und Verkehr sowie Bildung und Kultur.
In einer "Calderner Erklärung" bekunden sie ihre Absicht ,mit offenen Listen anzutreten und rufen alle Menschen, die in ihren Kommunen einen sozialen,. demokratischen und ökologischen Kurswechsel vorantreiben auf, zusammen zu kandidieren und gemeinsam die Wahlprogramme auszuarbeiten.

Neue Paroli erschienen

Die elfte Ausgabe von Paroli befasst sich vor allem mit den Folgen der Krisenpolitik. Die Auseinandersetzungen um die Haushalte der Stadt Marburg und des Kreises Marburg-Biedenkopf sind ebenso Thema wie die Aktivitäten des Marburger Widerstandsbündnisses, der Umgang mit Erwerbslosen in Wetter und ein Kommentar zur Hartz-IV-Diskussion.

Weitere Themen sind: eine tiefer gelegte Stadtautobahn, ein Streetworker am Richtsberg und die Aktivitäten des SDS.die linke.

Wer die Printausgabe bekommen will, kann sie im Büro der LINKEN bestellen. Als PDF-Datei kann sie hier heruntergeladen werden.

Marburger Linke fordert Erhöhung der Gewerbesteuer

Die Fraktion der Marburger Linken in der Stadtverordnetenversammlung hat beantragt, den Gewerbesteuersatz von 370 Prozent auf 430 Prozent anzuheben. Damit sollen die von Oberbürgermeister Egon Vaupel angekündigten Steuermindereinnahmen in zweistelliger Millionenhöhe für 2010 und 2011 ausgeglichen werden, die großteils auf einen Rückgang der Einnahmen aus der Gewerbesteuer zurückzuführen sind. Pressemitteilung und Antrag

Internationaler Frauentag: Großes Interesse für 4-in-1-Perspektive

Kreisvorsitzender Jan Schalauske verteilt Nelken am 8. März (l.). Überfüllte Veranstaltung zur 4-in-1-Perspektive: Prof. Frigga Haug, Moderatorinnen Birgit Schäfer und Andrea Sollwedel (vrnl.)

Die Baari-Bar des Café Trauma platzte am 10. März aus allen Nähten. An die hundert BesucherInnen wollten die Ausführungen der Marxistin und Feministin Prof. Frigga Haug zur "Vier-in-Eins-Perspektive" hören. Allen gelang es nicht: Wer zu spät kam, musste wegen Überfüllung draußen bleiben. Haug stellte die 4-in-1-Perspektive als die Utopie einer gerechten Verteilung von Erwerbsarbeit, Familienarbeit, der Entwicklung der eigenen Fähigkeiten und des politisch-gesellschaftlichen Engagements, vor. Die Entwicklung der Produktivität mache es möglich, die Erwerbsarbeit, auf die dann Frauen und Männer ein Recht hätten, auf 4 Stunden pro Tag zu begrenzen. Haug berichtete von den Reaktionen auf ihr Konzept bei über achtzig Veranstaltungen und über die Diskssionen innerhalb der LINKEN, in der sie dafür kämpft, dass die 4-in-1-Perspektive Teil des Partei-Programms wird, das in den nächten Monaten beraten wird. In der anschließenden Diskussion widersprach Haug Vertreterinnen eines bedingungslosen Grundeinkommens, weil sie in der Erwerbsarbeit eine Voraussetzung für die Integration in die Gesellschaft sieht .

Busunternehmen storniert Dresden-Busse nach Einschüchterung durch Polizei Mittelhessen

Die Fahrt von Marburger AntifaschistInnen zu den Protesten gegen den Naziaufmarsch in Dresden sollte anscheinend verhindert werden. Das Polizeipräsidium Mittelhessen hat das Busunternehmen Udo Diehl aus Wetter aufgesucht, eingeschüchtert und dazu gebracht, zwei geplante Busse (mit 100 Plätzen) zu stornieren.

Über 150 AntifaschistInnen aus Marburg und Umgebung wollen am Samstag den 13. Februar nach Dresden fahren, um den dort geplanten Naziaufmarsch zu verhindern. Ein breites Spektrum von AktivistInnen aus dem Umfeld des AStA über GewerkschafterInnen, studentischen Gruppen sowie Parteimitglieder der LINKEN plant, sich gemeinsam mit tausenden Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet mit friedlichen Massenblockaden den Nazis entgegenzustellen. Die DemonstrantInnen wollen ihr Recht auf Meinungsfreiheit wahrnehmen, um entschieden gegen Krieg und Faschismus zu demonstrieren.

Die Marburger DemonstrantInnen werden sich nicht einschüchtern lassen. Unter dem Motto „Jetzt erst Recht!“ fahren sie mit einem anderen Busunternehmen nach Dresden. Karten für die Busse sind im Antiquariat Roter Stern erhältlich.

DIE LINKE unterstützt Warnstreik bei MVG


(Marburg 2.2.2010) "In Marburg stehen heute die Busse still und das ist gut so", erklärt Jan Schalauske, Kreisvorsitzender der LINKEN Marburg-Biedenkopf. "Angesichts von unzumutbaren Arbeitsbedingungen und Niedriglöhnen sind die Forderungen der Streikenden nach Lohnerhöhungen und gerechteren Regelungen für die Pausenzeiten nicht nur mehr als berechtigt, sie sind dringend geboten. ‚Gute Arbeit' im Sinne der BusfahrerInnen sollte im Interesse aller MarburgerInnen sein, die den ÖPNV in der Stadt nutzen. Der Kreisverband der LINKEN Marburg-Biedenkopf und die kommunalen Fraktionen in Stadt und Kreis werden sich weiterhin dafür einsetzen, dass die Strukturentscheidungen, die zu Lohndumping und schwer erträglichen Arbeitsbedingungen geführt haben, wieder rückgängig gemacht werden. In der Frühe überbrachten Jan Schalauske und das Magistratsmitglied Nico Biver den streikenden BusfahrerInnen persönlich die Solidaritätsadresse der LINKEN und sprachen mit der Belegschaft.

Nachwahlen zum Kreisvorstand

Auf der Mitgliederversammlung des Kreisverbandes am 9. Dezember 2009 fanden Nachwahlen zum Kreisvorstand statt. Diese waren aufgrund von einigen Rücktritten notwendig geworden. Als BeisitzerInnen wurden Heidi Hoffmann, Andrea Sollwedel (beide aus Marburg) und Adnan Yildirim (Dautphetal) und als Schatzmeister das bisherige Vorstandsmitglied Martin Krieger (Wetter) gewählt.

Dem Kreisvorstand gehören damit folgende Mitglieder an: Jan Schalauske (Vorsitzender); Martin Krieger (Schatzmeister) und als BeisitzerInnen: Halise Adsan, Heidi Hoffmann, Max Jablonowski, Henning Köster, Ingrid Michaelis-Braun, Andrea Sollwedel, Adnan Yildirim.  

Neue Paroli erschienen

Die zehnte Ausgabe von Paroli befasst sich mit der Ein-Euro-Job-Praxis der Stadt Marburg, mit der Diskrepanz zwischen Gewerbesteuerboom und anhaltender Armut in Marburg, mit den Auseinandersetzungen um den Gestaltungsbeirat und die Altenpflege. Der hessische Bundestagsabgeordnete Wolfgang Gehrcke äußert sich zur Rolle der LINKEN nach der Bundestagswahl.

Die Paroli lag der OP und der MNZ bei. Wer die Printausgabe bekommen will, sollte sich ab Donnerstag den Marburger Express besorgen, dem sie beigefügt ist oder sie im Büro der LINKEN bestellen. Als PDF-Datei kann sie hier heruntergeladen werden.

DIE LINKE unterstützt Warnstreik bei MVG

(27.11.09) Die Belegschaft der Marburger Verkehrsgesellschaft hat mit einem ganztägigen Warnstreik ihren Forderungen in der aktuellen Tarifauseinandersetzung Nachdruck verliehen. DIE LINKE unterstützt den Warnstreik und verschickte eine Solidaritätserklärung an die Kolleginnen und Kollegen.
Pressemitteilung des Kreisvorstandes lesen

Bildung ist keine Ware

DIE LINKE unterstützt Bildungsstreik
Im Rahmen der global "Week of Action, Education is not for $ale" findet heute in Marburg um 18:00 am Elisabeth-Blochmann-Platz die Vorabenddemo "One World - One Struggle. Bildung ist keine Ware" statt, die lokaler Teil der bundesweiten Bildungsproteste ist. Hierzu erklärt Jan Schalauske, Vorsitzender DIE LINKE Marburg-Biedenkopf:
"Die Forderungen der Studierenden sind absolut berechtigt. Die Neoliberalisierung der Hochschullandschaft hat zu Entdemokratisierung, weiterer Ökonomisierung und zur Verdrängung von kritischer Wissenschaft geführt. Markt und Wettbewerb regieren die Hochschulen, die Verwertung von Wissenschaft ist zum alleinigen Ziel erhoben worden. In Hessen droht mit der aktuellen Novellierung des Hessischen Hochschulgesetzes (HHG) durch die Stärkung der Hochschulräte eine zunehmende Verschärfung des Demokratieabbaus. Mit der Förderung von Drittmitteleinwerbung wächst der Einfluss von Unternehmen, während die grundlegende öffentliche Unterfinanzierung der Hochschullandschaft zu Lasten von Studierenden und Beschäftigten geht.
Pressemitteilung weiterlesen

Naziaufmarsch in Friedberg verhindern!

Am kommenden Samstag, den 7. November plant die NPD erneut eine Demonstration in Friedberg. Bereits am 1. August dieses Jahres versuchten die Neonazis in Friedberg und Nidda gegen "Islamisierung und Überfremdung" aufzumarschieren, was dadurch verhindert wurde, dass sich weit über 1000 Menschen dem Aufmarsch friedlich entgegenstellten. Nach diesem kleinen Sieg über die Unmenschlichkeit der Rechten sind wir nun alle wieder gefordert, auch am 71. Jahrestag des Beginns der Novemberpogrome von 1938 zu verhindern, dass die Neonazis ausgerechnet diesen Tag nun nutzen, um am Ende doch zu lachen.


Liebe Wählerinnen und Wähler der Linken,

als Direktkandidat  möchte ich mich ganz herzlich für  das Vertrauen bedanken, dass Sie/Ihr uns mit der Stimmabgabe für die Linke und/oder für mich als Direktkandidat zum Ausdruck gebracht haben. Ich tue dies auch im Namen aller unserer aktiven Mitglieder und des Kreisvorstands der Linken, ohne die unser großer Erfolg nicht möglich gewesen wäre.

Weit mehr  als 13 181 (Zweitstimme)  bzw. 10 856  Menschen (Erststimme) im Wahlkreis Marburg-Biedenkopf  erwarten von uns und von mir persönlich, dass wir uns auch und gerade in Zeiten einer schwarz-gelben Koalition weiterhin  vor allem aktiv einsetzen für:

- einen Stop und  wo immer möglich die Rücknahme der Politik der sozialen Demontage;
- für eine sofortige Beendigung des Krieges in Afghanistan, sofortige Verhandlungen und massive Hilfen beim zivilen Wiederaufbau;
- für eine Verhinderung de Bahnprivatisierung und für Verbesserungen im ÖPNV und Bahnverkehr;
- für Gebührenfreiheit und  Chancengleichheit  im Bildungswesen von der Krippe bis zur Uni.

Unsere Oppositionsarbeit  kann aber  nur dann erfolgreich sein, wenn Sie sich weiterhin aktiv in Bewegungen zu diesen zentralen Fragen einbringen. Auch und besonders als Mitglied in der LINKEN sind Sie dabei herzlich willkommen.

Damit es im Land sozialer wird – DIE LINKE stärken !

Henning Köster

Über vierhundert bei Sahra Wagenknecht

Gut besucht war die zentrale Wahlverstaltung der LINKEN mit Sahra Wagenknecht am Donnerstag abend. Über 400 TeilnehmerInnen, die auf dem Platz standen, sich vor den Cafés niedergelassen hatten oder am Brunnen saßen, hörten den Reden Wagenknechts, des Direktkandidaten Henning Köster und den lateinamerikanischen Liedern der Gruppe "Subterra" zu. Gehörig verschätzt hat sich die Marburger Presse, die nur halb soviele TeilnehmerInnen sah, und sich offensichtlich nicht die Mühe machte, anhand von Fotos genau zu zählen.

Berichte der Oberhessischen Presse und der Neuen Marburger Zeitung.

Wahlaufruf nähert sich 200er Marke

194 Bürgerinnen und Bürger aus Marburg und den Kreisgemeinden haben bisher den Marburger Wahlaufruf für DIE LINKE unterstützt. Ein breites soziales Spektrum, vom Hartz-IV-Empfänger bis zum Professor, vom Schornsteinfeger zum Gewerkschaftssekretär und von der Lehrerin bis zum Schüler ruft auf, die Erst- und Zweitstimme der LINKEN zu geben. Sie können hier unterschreiben.

Wahlkampf unter Wasser

Trotz stundenlanger Regengüsse, denen einige Genossinnen und Genossen schon seit morgens 5.00 Uhr (Verteilaktionen bei Johnson Controls in Dautphetal) widerstanden, gab es am 14. September über Mittag Informationen und Gespräche von, über und mit den LINKEN am Marburger Cineplex-Kino. Dabei waren auch die hessischen SpitzenkandidatInnen Christine Buchholz (1.v.l.) und Wolfgang Gehrcke (2.v.l.).

Gegen Krise und Krieg

Rund 40 Zuhörerinnen und Zuhörer waren am 11. September gekommen, um sich über die Positionen der LINKEN zur Bundestagswahl zu informieren. Die hessischen SpitzenkandidatInnen Sabine Leidig und Wolfgang Gehrcke sowie der lokale Direktkandidat Henning Köster analysierten die aktuellen Entwicklungen in Bezug auf die Wirtschafts- und Finanzkrise und den Afghanistankrieg und zeigten die grundsätzlichen Alternativen der LINKEN auf. Siehe Artikel der Oberhessischen Presse

Köster steigt auf Platz 1

Bei einer Podiumsdiskussion von "Arbeit und Bildung" zur Bundestagswahl konnte der Kandidat der LINKEN Henning Köster überzeugen. Zu Beginn und am Ende der Veranstaltung im Marburger Stadtverordnetensaal konnten die etwa hundert anwesenden KursteilnehmerInnen von "Arbeit und Bildung" über die KandidatInnen der fünf Bundestagsparteien abstimmen . Während in der ersten Runde Sören Bartol (SPD) vorne lang, konnte sich Henning Köster nach dem Ende der Debatte mit einer Stimme Vorsprung an die Spitze setzen. Bericht der Oberhessischen Presse

Die Krise im Hinterland

Eine Abrechnung mit der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik der Bundesregierung lieferte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und gewerkschaftspolitische Sprecher der LINKEN Werner Dreibus (2.v.l.) bei der ersten Veranstaltung der LINKEN in Dautphe. Vor 18 ZuhörerInnen befasste sich außerdem der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Herborn Hans-Peter Wieth (1.v.l.) mit den Auswirkungen der Krise im Hinterland. Mit auf dem Podium saßen der Direktkandidat Henning Köster (3.v.l.) und Marcus Müller von der LINKEN im Hinterland. Bericht der Oberhessischen Presse

Paroli mit Infos zu Bundestagswahl und Marburger Politik

Die neunte Ausgabe von Paroli, des Informationsblattes des Kreisverbandes der LINKEN ist soeben erschienen. Zwei Seiten befassen sich mit der Bundestagswahl - darunter ein Interview mit Henning Köster. Der Innenteil informiert über die Aktivitäten der Fraktion Marburger Linke. Es wird über den Kampf gegen neue Bausünden, über sprudelnde Gewerbesteuern und einen knauserigen Kämmerer, über eine unsichtbare Autobahn, Mobilfunkmasten und mehr Demokratie berichtet. Download

Erste in Stadtallendorf

DIE LINKE hat als erste Partei in Stadtallendorf den Wahlkampf eröffnet. Seit dem 25. August hängen die Plakate der LINKEN an den Metalltafeln in der Kernstadt und in den Stadteilen. Auch in Kirchhain war von Plakaten der Konkurrenz weit und breit nichts zu sehen als die dortigen Mitglieder der LINKEN plakatierten.


Statt Ackermänner zu sanieren -
in öffentliche Bildung investieren!

Am heutigen Donnerstag, den 20. August 2009 beteiligte sich DIE LINKE. Kreisverband Marburg-Biedenkopf am landesweiten Bankenaktionstag der hessischen LINKEN vor der Deutschen Bank am Rudolphsplatz. Dazu erklärt Henning Köster, Direktkandidat DIE LINKE im Wahlkreis Marburg-Biedenkopf:
"Millionen Menschen sind von der Finanzkrise und der durch sie ausgelösten Wirtschaftskrise betroffen. Schuld ist eine Politik, die der Mehrheit der Menschen schadet und nur wenigen nützt. Wir brauchen Investitionen in öffentliche Bildung für die Zukunft unserer Kinder. Stattdessen werden marode Banken saniert. Und das ohne staatliche Auflagen, so dass sich die Bankmanager jetzt schon wieder fette Boni auszahlen. Wir brauchen schärfere Regeln, um die Zockerei zu verhindern. Doch die gibt es nicht und sind nicht in Sicht." weiterlesen

Nazi-Flashmob in Marburg verhindert

In über hundert Städten, darunter Marburg, wollten Neonazis anlässlich des Todestages von Rudolf Heß Flashmobs durchzuführen, um ihr neofaschistisches Gedankengut zu verbreiten. Auf Einladung des Marburger Bündnisses gegen Rechts unter Schirmherrschaft des DGB - und dank der Berichterstattung in der lokalen Presse - versammelten sich über 200 Marburgerinnen und Marburger auf dem Marktplatz und verhinderten somit, dass die Aktion der Neonazis stattfinden konnte. Jan Schalauske, Kreisvorsitzender der LINKEN wertete angesichts der vielen TeilnehmerInnen die Demonstration als vollen Erfolg weiterlesen
Bericht OP... Bericht MNZ

Der Wahlkampf hat begonnen

Henning Köster, Direktkandidat DIE LINKE im Landkreis Marburg-Biedenkopf, am 15. August im Einsatz am Infostand in der Marburger Oberstadt.

Eigenständiger Wahlkampf für mehr soziale Gerechtigkeit

Am 10. August stellte DIE LINKE ihre Kampagne der zur Bundestagswahl 2009 vor. Die Wahlkampagne der LINKEN setzt auf einen selbstbewussten, eigenständigen Auftritt. Im Mittelpunkt stehen die Forderungen nach einem flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn, gegen die Rente erst ab 67, dem Abzug unserer Soldaten aus Afghanistan, einer gerechten Besteuerung – viele Profiteure der Krise sind noch nicht zur Kasse gebeten worden. Hartz IV muss weg. DIE LINKE zieht mit 374 Kandidatinnen und Kandidaten – an der Spitze Gregor Gysi und Oskar Lafontaine – in den Wahlkampf. MEHR

DIE LINKE attackiert mit Leidig und Köster

DIE LINKE Marburg-Biedenkopf zieht mit Henning Köster, dem ehemaligen Fraktionsvorsitzenden der Marburger Linken, in den Bundestagswahlkampf. Er wurde am 13. Mai mit 82 Prozent der Stimmen zum Direktkandidaten im Wahlkreis Marburg gewählt. Über 40 Mitglieder und Interessierte wohnten der Versammlung bei, bei der die hessische Spitzendenkandidatin und bisherige Bundesgeschäftsführerin von ATTAC Sabine Leidig referierte. Köster wurde bereits Ende April auf Platz 8 der Landesliste gewählt.
Er versprach mit einem engagierten Wahlkampf für ein Ergebnis von mindestens 10 Prozent im Wahlkreis und auch für ein gutes Erststimmenresultat zu kämpfen. „Jemand wie der SPD-Kandidat Sören Bartol, der für Hartz IV, den Afghanistaneinsatz und die Privatisierung der Bahn steht, ist für Linke nicht wählbar.“










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