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Marburger Linke kandidiert für acht Ortsbeiräte

Bei der letzten Kommunalwahl hatte die Marburger Linke Sitze in sechs Marburger Ortsbeiräten gewonnen. Dieses Jahr will sie in alle Ortsbeiräte einziehen, für die sie kandidiert, darunter erstmals im Campusviertel, wo sie mit drei Kandidat*innen antritt. Außerdem kandidiert sie in der Altstadt (8 Kandidat*innen), Cappel (9), Ockerhausen (9), Richtsberg (6), Südviertel (7), Wehrda (3) und Weidenhausen (3).

Ortsbeiräte gibt es in Marburg seit der Eingemeindung der umliegenden Dörfer (quasi als Trost für den Wegfall der bisherigen Autonomie). Die ehemaligen Bürgermeister hatten so die Gelegenheit, als vom Beirat gewählte Ortsvorsteher die Interessen der Dorfgemeinschaft zum Ausdruck zu bringen.

Die Viertel in der Innenstadt hatte keine solche Interessenvertretung, sieht man von Vereinen ab, die es in vielen Stadtteilen gab und gibt. Nachdem am Richtsberg ebenfalls ein Ortsbeirat eingerichtet wurde, entstand eine Debatte in allen Stadtteilen Ortsbeiräte einzurichten. In einer Befragung 2015 konnten die Marburger*innen in den Vierteln ohne Ortsbeirat abstimmen, ob einer eingerichtet werden soll. Fünf Innenstadtteile (Altstadt, Campusviertel, Südviertel, Waldtal und Weidenhausen) entschieden sich dafür. Die anderen Stadtteile haben jedoch auch weiterhin keinen Ortsbeirat.

Ortsbeiräte verfügen leider weder über Finanzen, um selbst über kleinere Veränderungen im Quartier entscheiden zu können, noch über ein Vetorecht gegen Maßnahmen der Stadt. Die Marburger Linke hat sich stets für die Ausweitung ihrer Rechte ausgesprochen.