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Ein Landkreis für ALLE

Programm in leichter Sprache

1. Einleitung

Corona ist am schlimmsten für Menschen, die Sozialgeld oder Hartz IV beziehen. Es kann passieren, dass bald weitere Leistungen vom Staat gestrichen werden.

Die LINKE im Landkreis ist stark und schlagkräftig. Wir kämpfen für soziale Gerechtigkeit, gute medizinische Versorgung an Ihrem Wohnort, Einführung des kostenlosen Fahrens mit Bahn und Bussen und einen guten Umgang mit der Umwelt.

 

2. Geld im Landkreis

Der Kreis hat nur noch wenig Geld. Man sieht jetzt schon kaputte Straßen, Schulen, die alt und nicht renoviert sind und die Zahlungen an Menschen, die dringend Unterstützung brauchen, werden stark gekürzt.

Die Linke im Landkreis fordert:

  • mehr Geld für den Landkreis
  • Kredite sollen aufgenommen werden, um den Bewohnern zum Beispiel gute Straßen, Bürgerhäuser und schöne Schulen und Spielplätze zu sichern.

 

3. Arm und Reich

Auch bei uns im Landkreis gibt es immer mehr Arme. Allerdings auch ein paar sehr Reiche. Die Linke möchte nicht nur den Menschen helfen, die sich gerade jetzt in Not befinden, sondern auch, dass Reiche etwas von ihrem Geld abgeben. Menschen mit wenig Geld sollen kostenlos mit Bus und Bahn fahren können und ohne etwas zu bezahlen Angebote wie Schwimmbad, Theater, Kurse der Volkshochschule usw. nutzen dürfen. Es kann nicht sein, dass viele Kinder mit täglich nur 2,80Euro oder 4,90 Euro zurechtkommen müssen. Erwachsene haben oft nur 14,40 Euro pro Tag und müssen davon auch noch Strom bezahlen. Deshalb gibt es immer mehr Essen- Ausgabestellen, die Tafeln. Dies kann keine Lösung sein!

Die Linke im Landkreis setzt sich ein für:

  • kostenloses Frühstück und Mittagsessen in allen Schulen des Landkreises
  • kostenloses Fahren von Bus und Bahn im Landkreis
  • eine Alternative zur Tafel und Kleiderkammer, die von den Städten und Kommunen bezahlt werden

 

4. Gegen Hartz IV

Die Linke will, dass Hartz IV abgeschafft wird! Bis es etwas Anderes gibt, fordert sie, dass es keine Bestrafung (wie die Kürzung des Geldes) geben darf. Auch nicht bei angeblich „mangelnder Mitwirkung“. Es gibt immer weniger Angebote für Umschulungen und Weiterbildungen beim Arbeitsamt. Die Teilnahme an Kursen, um Lesen und Schreiben zu lernen oder dies zu üben, wird oft nicht erlaubt. So kann man dann natürlich auch keine Arbeit finden.

Die Linke im Landkreis fordert:

  • keine Kürzungen der Hartz IV Gelder
  • Lese- und Schreibkurse für alle, die sie machen wollen
  • mehr Umschulungs.- und Weiterbildungskurse
  • Schaffung von einfachen Arbeitsstellen bei Behörden

 

5. Flüchtlinge und neue Bewohner in Deutschland

Es wird auf Menschen an europäischen Grenzen geschossen! Flüchtlinge ertrinken im Meer! Unsere Fraktion hat gefordert, 200 Flüchtlinge aus Griechenland aufzunehmen. Besonders Kinder, die alleine gekommen sind, aber auch Familien und Menschen mit Krankheiten muss sofort geholfen werden. Es muss mehr Unterstützungen zum Kennenlernen unserer Kultur geben. Dafür brauchen wir dringend einen Ausländerbeirat. Natürlich müssen die Menschen auch wählen dürfen. Geflüchtete können sich schneller einleben und unsere Kultur verstehen, wenn sie auch unter uns wohnen und nicht in Heimen zusammen leben müssen.

Die Linke im Landkreis möchte:

  • die Einrichtung eines Ausländerbeirates
  • Aufnahme von 200 Geflüchteten im Landkreis
  • Schaffung von mehr Sprachkursen und Freizeit Angeboten
  • genügend Integrationsklassen an den Schulen
  • Sicherung des Büros für Integration in Stadtallendorf und dessen Bezahlung

 

6. Zusammen-Leben

Zusammenleben ist das Gegenteil von Ausgrenzung. Jeder Mensch, mit oder ohne Behinderung, muss überall dabei sein können. Nur dann ist ein Zusammenleben gelungen. Wichtig ist deshalb Teil haben und Selbstbestimmung. Der Landkreis ist seit 2020 für die Bezahlung von Miete und Essen für Menschen mit körperlichen Behinderungen zuständig. Aber auch für Menschen mit psychischen Behinderungen. Es gibt leider viel zu wenig ambulante und stationäre Eirichtungen. So kommt es zu Wartezeiten von bis zu 1,5 Jahren, wenn zum Beispiel Kinder einen Therapieplatz in der Kinder-und Jugendpsychatrie brauchen. Manchmal können sie noch nicht mal zur Schule gehen und sitzen zu Hause. Dort kommt nur selten jemand und macht Unterricht mit ihnen. Auch in Seniorenheimen gibt es so gut wie keine Angebote für Menschen mit seelischen oder körperlichen Behinderungen. Wohnungen, in denen man mit Rollator oder Rollstuhl leben kann, sind im Landkreis kaum vorhanden. Daher müssen viele umziehen und sind dann weit entfernt von ihrer Familie oder Freunden.

Die Linke im Landkreis setzt sich ein für:

  • Umbau aller Einrichtungen, Schulen, Bus und Bahn, damit sie von Menschen mit Rollstuhl oder Ähnlichem genutzt werden können
  • mehr Therapieplätze in der Kinder.-und Jugendpsychatrie
  • Schaffung behindertengerechter Wohnungen im Landkreis
  • Freizeitangebote für Menschen jeden Alters, um auch die Familie zu entlasten
  • genügend therapeutische Wohnangebote für Kinder /Jugendliche und alte Menschen
  • Ganztagsangebote und Ferienbetreuung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen
  • Förderung von Projekten zur Selbstbestimmung

 

7. Versorgung in Dörfern
Gute Einkaufmöglichkeiten befinden sich fast nur noch am Rand von Städten. Notwendige Stellen für das normale Leben brechen immer mehr weg. „Tante-Emma-Läden“, kleine Schulen, Ärzte, die Post und Banken werden geschlossen. Das Leben im Landkreis wird immer anstrengender und macht weniger Spaß. Kleine Geschäfte (Markt –Treffs) würden etwas bieten: Einkauf im Ort, die Dorfgemeinschaft fördern und Arbeitsplätze schaffen.

Die Linke im Landkreis fordert:

  • die Unterstützung bei der Einrichtung von Markt-Treffs

 

8. Familie und Kinder

In Städten gibt es viele gute Angebote für Familien. Kindergärten, Horte zur Betreuung mit langen Öffnungszeiten, Ganztagsschulen, Spielplätze und Freizeitangebote. Diese Möglichkeiten gibt es so nicht in kleineren Gemeinden und Ortsteilen. Daher muss dies auch dort dringend aufgebaut werden.

Die Linke im Landkreis setzt sich ein für:

  • längere Öffnungszeiten in der Schulbetreuung
  • mehr Jugendsozialarbeit und Treffpunkte vor Ort
  • häufiger fahrende Busse und Züge, damit Kinder und Jugendliche ihre Freunde besuchen oder Hobbys nachgehen können

 

9. Jugend und Alter

Um das Leben auf dem Land für Jugendliche wieder spannend zu machen, brauchen wir örtliche Treffpunkte, wie Jugendklubs, Sozialarbeiter und Freizeitangebote, auch Discobusse. Ältere Menschen haben genauso ein Recht auf Lebensqualität. Ihnen soll das Gewohnte erhalten bleiben und Freizeitangebote mit unterschiedlich alten Menschen zur Verfügung stehen. Seniorenheime müssen, auch in schwierigen Situationen wie unter Corona, ein schönes Leben ermöglichen. Die Ausstattung der Einrichtungen mit kleinen Computern, die speziell für Ältere einfach zu nutzen sind, ist ein erster Schritt, um Kontakte zu Familie und Freunden sicher zu stellen.

Die Linke im Landkreis fordert:

  • mehr Einrichtungen, in denen Jung und Alt zusammen wohnen
  • Jugend.- und Seniorenbusse um Veranstaltungen zu erreichen
  • Unterstützung von Projekten, die sich zum Beispiel mit der Versorgung und der richtigen Unterbringung von Demenzkranken befassen

 

10. Gesundheit

Es gibt immer weniger Ärzte zu denen man in der Nähe gehen kann. Ganz schlimm ist es mit dem Krankenhaus auf den Lahnbergen. Es wurde verkauft und viele Angestellte verloren ihre Jobs. Nur um mit Krankheit viel Geld zu verdienen! Weniger Menschen müssen mehr arbeiten, um Kranke zu versorgen. Dass kann nicht gut gehen!

Die Linke im Landkreis setzt sich ein für:

  • mehr Arztpraxen vor Ort
  • Errichtung von Arztzentren in kleinen Städten
  • die Rückgabe des Krankenhauses Uniklinikum ans Land Hessen

 

11. Schulen im Landkreis

Kleine Schulen werden immer mehr geschlossen, obwohl sie ganz in der Nähe der Schüler sind. Sie sind zu teuer, wird gesagt. Auch gibt es zu wenige Plätze für Kinder in der Betreuung, wenn Eltern arbeiten müssen.

Die Linke im Landkreis fordert:

  • längere Betreuung im Hort
  • kostenlose Plätze in der Betreuung
  • mehr Sozialarbeiter

 

12. Bürgerbeteiligung

Die Menschen die im Landkreis wohnen, wissen am besten was sie brauchen. Viele fühlen sich aber gar nicht mehr ernst genommen.

Die Linke im Landkreis fordert:

  • Gruppen in denen Bürger ihre Wünsche und Sorgen sagen können und diese dann umgesetzt werden
  • genug Geld, um es für Ideen der Bürger auszugegeben

 

13. Frauen und Männer

Immer noch verdienen Frauen weniger Geld, obwohl sie genauso viel arbeiten. Außerdem gibt es auch heute noch Probleme, wenn Menschen lesbisch, schwul oder irgendwie ungewohnte sexuelle Vorlieben haben.

Die Linke im Landkreis will:

  • Hilfe bei Weiterbildungen für Frauen und Alleinerziehende
  • Kostenlose Räume, in denen sich Menschen treffen können, die eine andere Sexualität haben

 

14. Landkreis für Frieden und gegen Militär

Immer wieder wird die Bundeswehr in andere Länder geschickt und immer mehr Geld für Waffen wird ausgegeben. Dabei geht es darum, dass Menschen sterben! Auch im Landkreis wird die Bundeswehr immer mehr eingesetzt und für den Beruf eines Soldaten Werbung gemacht.

Die Linke im Landkreis fordert:

  • keine Zusammenarbeit mit Firmen die Waffen herstellen
  • keine Werbung für den Beruf des Soldaten in Schulen und beim Arbeitsamt

 

15. Gegen Nazis

In der Schule lernen die Schüler etwas über die Zeit von Hitler. Allerdings nicht, was in ihrem Ort oder Landkreis in der Zeit passiert ist. Auch jetzt gibt es immer noch Menschen hier bei uns, die zum Beispiel etwas gegen Flüchtlinge oder Ausländer haben.

Die Linke im Landkreis will:

  • dass Lehrer besser ausgebildet werden in dem Bereich
  • Angebote in der Volkshochschule, dazu und für den Frieden

 

16. Klima

Es wird immer heißer und, der Wald geht kaputt. Bienen und andere Tiere sterben aus. Das Grundwasser wird von hier nach Frankfurt abgepumpt. Daher haben wir immer weniger. Wir müssen dringend unsere Umwelt schützen!

Die Linke im Landkreis will:

  • die starke Nutzung von Sonne, Wärme aus der Erde und Wind
  • kostenloses Bus- und Bahnfahren
  • mehr öffentliche Busse und eine Bahn im Kreis (Regio-Tram) gründen
  • alle Straßen im Kreis reparieren und sicher machen
  • Grundwasser von hier darf nicht mehr zu den Menschen, die in Frankfurt wohnen, gebracht werden. Es gibt dort genug Wasser, welches aufbereitet werden muss.
  • eine Gruppe gründen, die über gute Ideen für das Trinkwasser nachdenkt und dann etwas tut
  • den Wald besser schützen
  • dass die Bauern mehr BIO herstellen
  • dass es keine Massentierhaltung mehr gibt
  • dass einige Felder mit Blumen für die Bienen bepflanzt werden
  • dass Tiere gut gehalten und versorgt werden
  • dass Tiere zum Schlachten nicht mehr weit gefahren
  • dass kleine Bauern mehr Geld bekommen
  • dass das Essen in Schulen und Kantinen BIO ist