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Gelungener Programmentwurf zur Landtagswahl

(c) DIE LINKE. Marburg-Biedenkopf/ Jakob Migenda
Der neue Landesvorsitende der LINKEN, Jakob Migenda, war in Marburg zu Gast.
Ein junger Mann sitzt an einem Tisch und diskutiert mit Publikum.

Allgemeine Zufriedenheit herrschte bei den Mitgliedern der LINKEN. Marburg-Biedenkopf, die am Donnerstag im Bürgerhaus Cappel den Entwurf des Wahlprogramms für die Landtagswahl im Herbst diskutierten. Als Gast war der neu gewählte Landesvorsitzende Jakob Migenda aus Darmstadt angereist, der sich über eine gelungene Veranstaltung freute: „Man hat gemerkt, dass die Genoss*innen sich wirklich intensiv mit dem Programm auseinandergesetzt haben und so nehme ich auch einige spannende Impulse mit in den Landesvorstand. Die Stimmung war gut, ich bin mir sicher, wir werden in Marburg einen guten Wahlkampf auf die Beine stellen.“ Einige Änderungsanträge zur Schärfung des Entwurfs lagen der Versammlung vor, die im März auf einem Programmparteitag in Wetzlar auf Landesebene abgestimmt werden.

DIE LINKE. setzt im Wahlkampf auf Themen, mit denen die Partei identifiziert wird. Die Verbindung von sozialer Gerechtigkeit und dem Kampf gegen die Klimakatastrophe bildet einen Schwerpunkt, darüber hinaus rückt die Partei die Friedensfrage, Bildungsungerechtigkeit und den Mangel an bezahlbarem Wohnraum in den Fokus. Der Fraktionsvorsitzende im Landtag und Marburger Abgeordnete Jan Schalauske ergänzte: „Wir haben in den letzten 15 Jahren gezeigt, dass sich auch aus der Opposition die Lebensbedingungen der Menschen im Land verbessern lassen und das wird gewürdigt, sei es unser Einsatz für bessere Arbeitsbedingungen oder im Kampf gegen Rechts. DIE LINKE. macht mit diesem Programm deutlich, dass unser Hessen mehr kann, als die aktuelle Landesregierung umsetzt und die Bevölkerung auch ein Recht darauf hat.“

Auch Themen, die die Region bewegen finden einen prominenten Platz im Programm, wie der Kreisvorsitzende Philipp Henning betont: „Die Rückführung des Uniklinikums Gießen-Marburg in öffentliches Eigentum kann auf Landesebene umgesetzt werden und wir sind die einzige Partei, die das konsequent fordert und einen umsetzbaren Weg aufzeigt. Auch die Idee, kleinere kommunale Kliniken zu Gesundheitszentren auszubauen fordern wir hier im Kreis schon lange und werden uns auch auf Landesebene weiter dafür einsetzen.“ Als nächstes steht für die Linken die Kür der Direktkandidat*innen für die Wahlkreise 12 und 13 an. Diese wird am 16. Februar stattfinden.