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Erfolgreiche Kundgebung für Pflegereform

Von weitem sichtbar war der Infostand der LINKEN für einen Systemwechsel in der Pflege vergangene Woche! Während auf lokaler Ebene weiter Druck ausgeübt wird, die unverantwortliche Privatisierung des Uniklinikums Gießen-Marburg rückgangig zu machen (hier Petition unterzeichnen) müssen bei der kommenden Bundestagswahl die Weichen für einen grundsätzlichen Systemwechsel gestellt werden. Allein DIE LINKE fordert, das Wohl von Patient*innen und Angestellten grundsätzlich vor die Profitinteressen von großen Konzernen zu stellen.

Spätestens Corona hat gezeigt: Unser Gesundheitssystem ist nicht krisenfest. In den Krankenhäusern und Pflegeheimen fehlen Fachkräfte - jeweils mindestens 100.000. Überall versuchen Pflegekräfte, die Lücken mit Extra-Einsatz zu füllen, oft über ihre Kräfte hinaus. Viele verlassene erschöpft den Beruf! Wir fordern: Raus aus dem Pflegenotstand! Wir legen gute Versorgung mit ausreichend Personal gesetzlich fest, das bedeutet bessere Arbeitsbedingungen und mindestens 500€ mehr im Monat!

Wir wollen ein solidarisches, gerechtes und barrierefreies Gesundheitssystem, in dem die Versorgung der Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt steht. Gesundheit darf nicht weiter zu einem Markt verkommen, auf dem die Profite mehr zählen als die Menschen: Statt immer weiter zu privatisieren, muss Gesundheit als Teil des Sozialstaats öffentlich organisiert werden. Krankenhaus- und Pflegekonzerne müssen gemeinnützig wirtschaften! 

Außerdem beenden wir die Zwei-Klassen-Medizin: gleich gute Versorgung für alle mit einer solidarischen Gesundheitsversicherung. Alle, auch die Topverdiener, zahlen in die gesetzliche Kasse ein. So sinken die Beitragssätze für alle, die monatlich weniger als 6300€ brutto verdienen und die LINKE Pflegevollversicherung deckt alle Bedarfe ab und macht Eigenanteile überflüssig.

Deshalb: 26.9. - DIE LINKE!