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DIE LINKE. Marburg-Biedenkopf steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten von Buderus Guss Breidenbach und Robert Bosch Lollar Guss

(c) mittelhessen.de
Das Buderus-Gelände in Breidenbach
Ein Industriegelände inmitten eines Waldes von schräg oben fotografiert

Bei seiner monatlichen Mitgliederversammlung am Donnerstag, dem 23. Juni in den Räumlichkeiten der Partei DIE LINKE, hat der Kreisverband seine Solidarität mit den Beschäftigten von Buderus Guss Breidenbach und Robert Bosch Lollar Guss ausgesprochen. Diese sind aktuell im Zuge des Verkaufes von Bosch von massiven Lohnkürzungen, Verzicht und erheblichen finanziellen Kürzungen bedroht.

Die Mitgliederversammlung beschloss einstimmig einen Dringlichkeitsantrag, der vom Landesverbandsvorsitzenden Jan Schalauske und dem Kreisvorstand eingebracht wurde.

DIE LINKE im Landkreis Marburg Biedenkopf fordert hiermit, dass die Beschäftigten, die mit ihrer Arbeit die Gewinne des Unternehmens erwirtschaftet haben, nicht die Zeche für das Missmanagement von Bosch zahlen dürfen! Das Missmanagement hat allein die Geschäftsführung zu verantworten!

Statt die Belegschaft mit Kürzungen zu bedrohen, brauchen die Kolleg*innen Sicherheit und Perspektiven zur Weiterbeschäftigung.

Grundsätzlich gilt: Der notwendige sozial ökologische Umbau in unserer Gesellschaft und in der Industrie darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten erfolgen.

Es braucht einen staatlichen Transformationsfonds, eine gesetzlich garantierte Mitsprache der Beschäftigten, die bei Entscheidungen über erhebliche Veränderungen, bei Massenentlassungen und bei Entscheidungen über Zukunftsinvestitionen mitentscheiden müssen.

Der Kreisverband DIE LINKE. Marburg-Biedenkopf wird die Beschäftigten in Breidenbach und Lollar und ihre Gewerkschaft IG-Metall bei den Auseinandersetzungen um die Verteidigung ihrer sozialen Rechte nach Kräften unterstützen.