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Henning Köster-Sollwedel

Verkehrswende sieht anders aus

Henning Köster-Sollwedel (Platz 4 / Marburger Linke)
Henning Köster

Verkehrspolitik in Zeiten des Klimanotstands bedeutet in Marburg: gute Worte und Pläne, wenig Taten. Verkehrswende sieht anders aus. Das wenige Positive ist dem Druck von BI Verkehrswende und Fridays for Future, aber auch der Marburger Linken zu verdanken.

Die Fahrradbeauftragte, Querungshilfen an viel befahrenen Stra­ßen, die Pkw-freie Barfüßerstraße an Samstagen, eine Variotafel in Zwischenhausen und die Ausweitung von Tempo 30 gehen auf unsere Anträge zurück. Um das abzusichern, bedarf es fußgängerfreundlicher Ampelschaltungen und besserer Kontrollen.

Ein riesiges Manko bleibt das Radwegenetz – trotz entsprechender Haushaltsansätze wurde seit Jahren kein Kilometer neu gebaut.

Wir werden in der kommenden Legislatur weiter den Finger in die Wunde legen, die Themen liegen im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße: Wir fordern das Ende des Schwerlastdurchgangsverkehrs im Nordviertel, und es muss endlich ein Job-Ticket für Mitarbeiter*innen der Behring-Nachfolgebetriebe geben. Dafür müssen besser ausgestattete Busse zum Nulltarif fahren, mit besserer Anbindung.

Eine echte Verkehrswende bedeutet aber vor allem eine komplette Umkehr der Verkehrsplanung in der Stadt: Tempo 80 auf der Stadtautobahn und Tempo 30 in der ganzen Stadt, sowie viel mehr Raum für Kinder, Senior*innen, Fuß-, Rad- und Busverkehr auf Kosten der Pkw bleiben unsere Ziele.

Ihr/Euer Henning Köster-Sollwedel