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Miguel Ángel Sanchez Arvelo

Solidarisch handeln statt wegsehen

Miguel Ángel Sanchez Arvelo (Platz 10 / Marburger Linke)
Miguel Ángel Sanchez Arvelo

Marburg versteht sich als eine vielfältige, bunte Stadt. Die Menschen kommen aus 140 Nationen. Zehn Prozent haben keinen deutschen Pass. Das bringt viele Herausforderungen, die aber auch eine Bereicherung für die Gesellschaft bedeuten können, wenn sie gemeinsam sozial angegangen werden.

So muss ein selbstbestimmtes Leben durch eine individuelle Unterstützung zur Sprachförderung und zur Orientierung bei der Suche nach Arbeit und nach einer Wohnung ermöglicht werden. Dabei haben die Neubürger*innen häufig gegen tief sitzende Vorurteile im Alltagsleben, auch bei Behörden, zu kämpfen. Rassistische Verhaltensweisen gibt es auch in Marburg. Hier darf man nicht wegsehen. Eine unabhängige Beschwerdestelle muss eingerichtet werden. Durch eine gleichberechtigte politische Teilhabe kann sich kulturelle Vielfalt entwickeln.

Dabei teilen die Neubürger*innen viele Probleme mit der ortsansässigen Bevölkerung, zum Beispiel wenn es um überhöhte Mieten durch Spekulant*innen oder um steigende Preise selbst in der Grundversorgung geht. Hier gibt es Ansätze, sich gemeinsam für eine alternative, solidarische Zukunft für alle einzusetzen.

Ihr/Euer Miguel Ángel Sanchez Arvelo