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Renate Bastian und Jan Schalauske

PE zum CSL-Stellenabbau: Linke äußerst empört. Magistrat muss handeln

Die Pläne von CSL, hunderte Stellen abzubauen und ganze Bereich an externe Unternehmen auszugliedern, werden bei der Marburger Linke mit großer Empörung aufgenommen. Dazu erklären Renate Bastian (Fraktionsvorsitzende der Marburger Linken) und Jan Schalauske (Marburger Landtags- und Stadtverordneter):

„Die großangelegten Stellenabbaupläne sind ein schwerer Schlag für die Betroffenen, ihre Familien und unsere ganze Region. Es ist völlig inakzeptabel, dass in einer Situation, in der wir uns nicht nur mitten in einer Pandemie und tiefen Krise befinden, sondern der Mutterkonzern CSL im letzten Halbjahr gigantische Rekordgewinne von 1,8 Mrd. US-Dollar eingefahren hat, den Kolleginnen und Kollegen, die diese Gewinne hart erarbeitet haben, die Perspektiven auf ein sicheres Leben genommen wird“, so Bastian und Schalauske. „Die Rigorosität und Geschwindigkeit mit der CSL seine Pläne vorantreibt, lasse Schlimmes befürchten.“

Die Marburger Stadtpolitik sei nach Ansicht der Linken den Unternehmen am Pharmastandort in der Vergangenheit oft weit entgegengekommen, auch durch vergleichsweise niedrige Steuerhebesätze. Das habe die Linke auch wiederholt kritisiert.

„Die Marburger Stadtpolitik und insbesondere der Magistrat sind jetzt verpflichtet ist, ohne Wenn und Aber für die Beschäftigten und ihre Interessen einzustehen. Dazu gehört es auch, dass der Magistrat bei der Unternehmensführung vorstellig wird und gegen die Entlassungen und Ausgliederungen protestiert und die Rücknahme dieser für die Region schädlichen Pläne einfordert“, so Bastian und Schalauske.

Die Marburger Linke stehe solidarisch an der Seite der Beschäftigten und hatte sich bereits vergangenen Freitag mit einem Schreiben an die IG BCE und die Kolleginnen und Kollegen bei CSL gewandt.