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PE: Impfstofflizenzen freigeben – Leben weltweit retten! DIE LINKE demonstriert vor dem Werk von Biontech in Marburg

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Bernd Riexinger, Jan Schalauske, Achim Kessler, Renate Bastian und Anna Hofmann vor dem Biontech-Werk in Marburg.
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Renate Bastian (OB-Kandidatin für Marburg)
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Anna Hofmann (Spitzenkandidatin für den Landkreis Marburg-Biedenkopf)
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Bernd Riexinger (Bundesvorsitzender der LINKEN)

"Es ist erfreulich, dass Biontech sein Werk in Marburg vor kurzem in Betrieb genommen hat. Noch besser wäre es, wenn an viel mehr Orten in Deutschland und der Welt die Impfstoffproduktion anlaufen würde“, erklärt Jan Schalauske, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen. „Biontech hat öffentliche Fördermittel in Höhe von 375 Millionen Euro erhalten und erwartet 2021 einen Umsatz in Milliardenhöhe. Es wäre das Mindeste, dass die Bundesregierung das Unternehmen dazu zwingt, seine Impfstofflizenzen freizugeben. Die Bekämpfung der Pandemie ist viel zu wichtig als dass wir sie dem Markt und den Profitinteressen der Pharmabranche überlassen dürfen." Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE.  ergänzt, „Der kurzfristige Profit ist wichtiger, wie die schnelle Versorgung der Menschen mit einem Impfstoff. Das muss sich ändern.“

„Ich fordere Gesundheitsminister Spahn auf, nach Paragraf 5 des Infektionsschutzgesetzes, die Impfstoffhersteller zu zwingen, die Lizenzen freizugeben. Durch Lizenzfreigabe und Technologietransfer könnte der lebensrettende Impfstoff weltweit produziert werden“ erklärt Achim Kessler, gesundheitspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Deutschen Bundestag. Sonst müssen die Menschen in anderen Ländern noch Jahre auf ihre Impfung warten und der Virus kommt mit neuen Mutationen zu uns zurück. Deshalb ist Eile geboten!"

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