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300 bei Wahlkampfkundgebung mit Wissler, Bartsch und Mohamed Ali

Die Vorsitzende der LINKEN Janine Wissler (Mitte) hört den Ausführungen von Max Peter, Jan Schalauske und Amira Mohamed Ali zu (Bilder: Sebastian Scholl)

Über 300 Menschen sind am 9. September der Einladung der LINKEN zu einer Wahlveranstaltung gefolgt. Bei schwül-heißem Wetter machte nachmittags die Städtetour zur Bundestagswahl am Elisabeth-Blochmann-Platz in Marburg halt. Mit dabei waren die Parteivorsitzende Janine Wissler, die beiden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion Amira Mohamed Ali und Dietmar Bartsch, sowie Maximilian Peter, der Direktkandidat im Wahlkreis Marburg. Sie befassten sich mit den Kernthemen des Wahlkampfes der LINKEN. Wissler und Mohamed Ali wiesen darauf hin, dass die Corona-Pandemie die Unterfinanzierung und Ökonomisierung des Gesundheitswesens deutlich gemacht habe. Jan Schalauske, der die Veranstaltung moderierte, rief die Anwesenden auf, die Petition für eine Vergesellschaftung des UKGM an den Ständen der LINKEN zu unterzeichnen.

Die Redner*innen warben für eine Erhöhung des Mindestlohns von 13 Euro sowie eine Mindesrente und Mindestsicherung von 1.200 Euro. Wissler warf der SPD vor, unglaubwürdig zu sein mit ihrer Forderung die Gewerbesteuer auf 12 Euro zu erhöhen und die Vermögenssteuer wieder einzuführen, da duies in der Koalition mit der CDU nicht ging und mit der FDP wohl kaum möglich wäre, zumal, wie Bartsch ergänzte Olaf Scholz Christian Lindner für verlässlich halte.

Die Redner*innen machten auch am Beispiel Afghanistan deutlich, dass nicht DIE LINKE, die keinen Auslandseinsätzen der Bundeswehr zuhestimmt hat, ihre außenpolitischen Konzepte ändern müsse. Es seiendie anderen Par teien, an ihrer Spitze SPD und Grüne, die die Truppen nach Afghanistan schickten, die das Debakel zum Anlass nehmen sollten. einen Kurswechsel zu vollziehen.

Insgesamt 34 Bilder zur Veranstaltung von Thorsten Richer können auf der Seite der Oberhessischen Presse angeschaut werden.

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