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Wahlaufruf: Für soziale Sicherheit, Frieden und Klimagerechtigkeit

Die Corona-Krise hat die Reichen noch reicher gemacht. In der Pflege, im Handel und bei den Lieferdiensten hat hingegen das Personal die Risiken und die Mehrarbeit geschultert, aber als Lohn nur Beifall bekommen. Kinder aus armen Familien haben beim Home-Schooling das Nachsehen. Es fragt sich, wer für die enormen Kosten der Pandemie aufkommen wird.

Die gleiche Frage auch bei der Klimakrise. Dass hier Handlungsbedarf besteht, wurde nicht nur durch die jüngste Überschwemmungskatastrophe deutlich, sondern auch durch die Hitzerekorde bei uns und die Feuersbrünste in den USA und den Mittelmeerländern. Auch in Deutschland wird das Einsparen von Energie und die Umstellung auf erneuerbare Energieträger Milliardensummen verschlingen.

Um diese Krisen zu bewältigen, die Armut zu verringern und die Sozialsysteme auszubauen, ist es an der Zeit, diejenigen zur Kasse zu bitten, die seit Jahrzehnten geschont wurden und die teilweise sogar an den Krisen verdient haben: die Superreichen. Außerdem muss die Geldverschwendung durch Aufrüstung und Militäreinsätze gestoppt werden.  Spätestens die Niederlage in Afghanistan sollte Anlass für eine Umkehr sein.

Wir rufen auf, DIE LINKE zu wählen, denn sie will:

  • die Kosten der Pandemie mit einer Abgabe für Vermögen über 2 Mio. Euro finanzieren;
  • den Mindestlohn auf 13 Euro erhöhen und Schluss machen mit befristeten Arbeitsverträgen, Leiharbeit und Jobs ohne Tarifvertrag;
  • das Rentenalter auf 65 senken und eine Mindestrente von 1.200 Euro einführen;
  • Hartz IV durch eine unkürzbare Mindestsicherung von 1.200 Euro ersetzen;
  • Kliniken und Pflegereinrichtungen in öffentlicher oder gemeinnütziger Hand und eine Garantie für besser bezahltes und ausreichendes Personal;
  • die Unterfinanzierung des Gesundheitswesens beseitigen, indem alle Menschen in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlen;
  • große Vermögen und Erbschaften wieder besteuern, hohe Einkommen höher und Monatseinkünfte unter 6.500 Euro geringer belasten;
  • Konzerne auf klimaneutrale Produktion und Verbrauch umstellen;
  • Bus und Bahn als Alternative zum Pkw flächendeckend ausbauen und den Nahverkehr kostenfrei machen;
  • Job- und Einkommensgarantien schaffen für die Beschäftigten bei der Ausrichtung der Betriebe auf Klimaneutralität;
  • die Auslandseinsätze der Bundeswehr, Rüstungsexporte und eine Erhöhung des Rüstungshaushaltes sofort beenden.

Nur bei der LINKEN können wir sicher sein, dass sie sich nicht an einer Regierung mit der CDU beteiligen wird.

Deshalb am 26. September DIE LINKE wählen!

Wahlaufruf unterzeichnen

Ich unterstütze den Aufruf (bitte nur eintragen wenn Sie in Marburg-Biedenkopf wohnen, arbeiten oder studieren).


Erläuterungen

Der Wahlaufruf wurde von PD Dr. Johannes M. Becker und PD Dr. Anne Maximiliane Jäger- Gogoll initiiert.

Er erscheint in gekürzter Form mit den Namen aller Unterzeichner*innen in der Oberhessischen Presse und in "Paroli", dem Infoblatt der LINKEN. Marburg-Biedenkopf.

Sie können den Aufruf mit Unterschriftenformular herunterladen, um bei Freund*innen und Bekannten weitere Unterschriften zu sammeln. Schicken sie diese Listen bitte an:

DIE LINKE. Marburg-Biedenkopf, Elisabethstr. 9, 35037 Marburg
Fax: 06421 / 175618
info@die-linke-marburg.de

Der Aufruf wird drei Wochen vor der Wahl veröffentlicht.

Spenden

Um die Kosten von ca. 2.000 Euro abzudecken, würden wir uns freuen, eine Spende zu bekommen auf das

Konto von Nico Biver - IBAN: DE34 5139 0000 0016 5786 06, Volksbank Mittelhessen (BIC: VBMHDE5F), Verwendungszweck "Wahlaufruf"

oder – als Parteispende steuerbegünstigt – auf das

Konto der LINKEN. Marburg-Biedenkopf - IBAN: DE27 5139 0000 0017 6239 07, Volksbank Mittelhessen (BIC: VBMHDE5F)