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Stadtverordnete Renate Bastian, Roland Böhm, Lise Kula, Henning Köster, Tanja Bauder-Wöhr, Jan Schalauske, Inge Sturm, Jonathan Schwarz (vlnr.)

Die Marburger Linke ist ein Bündnis aus der LINKEN und vielen Einzelpersonen. Bei der Kommunalwahl im März 2016 erzielte sie 13,8 % der Stimmen und acht Sitze. Bereits 1993 hatte eine Liste mit dem Namen Marburger Linke zum Stadtparlament kandidiert und war an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Eine Grün-Alternative Linke (GAL), die sich von den Grünen abgespalten hatte, kam ebenfalls nicht ins Parlament. 1996 unternahm deshalb die PDS den Versuch, eine gemeinsame Liste für 1997 auf die Beine zu stellen. Dies gelang teilweise. Die PDS und Einzelpersonen schlossen sich zur PDS/Marburger Linke zusammen und errangen 6,2 % und vier Sitze. 2001 wurde sie mit 6,4 % der Stimmen und vier Sitzen viertstärkste Fraktion im Stadtparlament. Nach Umbennung der PDS wurde die Fraktion Ende September 2005 in Marburger Linke umgetauft. Bei den Kommunalwahlen 2006 gewann sie 8,8 Prozent der Stimmen und fünf Sitze, fiel aber 2011 auf 7,4 % und vier Mandate zurück. Die Sitzungen der erweiterten Fraktion finden jeweils Montags, 20.00 Uhr, DGB-Haus, Bahnhofstr. 6 statt.