Volle Säle bei der LINKEN
Magere Umfragen und eine Kampagne der Medien, die wenige Parteiaustritte zu einer Krise der LINKEN umdeuten, scheinen die AnhängerInnen und Mitglieder der Partei wenig beeindruckt zu haben. Am 13. Januar fanden 130 ZuhörerInnen den Weg in den Stadtverordnetensitzungsaal in der Oberstadt, um sich über die Analysen der Europaabgeordneten Sahra Wagenknecht zur Finanzkrise zu informieren. Der Direktkandidat Jan Schalauske hatte bereits zuvor dafür geworben, am 18. Januar der LINKEN die Stimme zu geben. Als Gast hatte der Marburger DGB-Sekretär Ulf Immelt die landespolitischen Forderungen der Gewerkschaft erläutert. Bericht in der MNZ.
Tags drauf weilte der Fraktions- und Parteivorsitzende Oskar Lafontaine in Marburg. Im überfüllten TTZ applaudierten ihm fast 400 Menschen. Zu Beginn der Veranstaltung hatten der Spitzenkandidat der LINKEN Willi van Ooyen und die Direktkandidaten Jan Schalauske und Hajo Zeller die Bedeutung eines gestärkten Wiedereinzugs der LINKEN in den Hessischen Landtag hervor gehoben. Berichte in der OP und der MNZ.
Marburger Wahlaufruf gestartet
Unter dem Motto "Je stärker DIE LINKE, desto sozialer wird Hessen." wurde kurz vor Weihnachten von 21 ErstunterzeichnerInnen ein Wahlaufruf für DIE LINKE gestartet. Bereits am 6. Januar hatten fast 100 WählerInnen, vornehmlich aus Marburg den Aufruf unterstützt.
Die Initiatoren bitten darum, möglichst bis zum 11. Januar den Aufruf zu unterzeichnen, damit er nocht in der Presse veröffentlicht werden kann.
