Bundesweit finden in diesen Tagen in über 80 Städten Ostermärsche, Kundgebungen und weitere Veranstaltungen für Frieden, Abrüstung und Demokratie statt. Die Fraktion DIE LINKE. im Kreistag hat am Ostersonntag sich mit einem Besuch von Städten und Gemeinden im Landkreis an diesen Ostermärschen beteiligt.
Anna Hofmann, die Fraktionsvorsitzende sagt dazu: „Wir haben uns an den diesjährigen Ostermärschen mit unserer Aktion beteiligt, weil wir der Ansicht sind, dass es keine „friedliche“ Nutzung der Atomenergie gibt. Die jüngsten Auseinandersetzungen um das Atomprogramm des Iran zeigen, auf welchem schmalen Grad die Menschheit wandelt. Das Säbelrasseln von Frau Rice, der amerikanischen Außenministerin zeigt, das „friedliche“ und „militärische“ Nutzung der Atomenergie zwei Seiten ein und derselben Medaille sind.“
Heidi Bulnois, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, ergänzt: „In wenigen Tagen jährt sich der Super-GAU von Tschernobyl zum zwanzigsten Mal. Eine derartige Katastrophe im viel dichter besiedelten Deutschland würde Tod, Verstrahlung und Krebserkrankungen für unzählige Menschen bedeuten. Die betroffenen Regionen wären auf unbestimmte Zeit unbewohnbar.“
Hajo Zeller, einer der SprecherInnen des Kreisverbandes der Linken und umweltpolitischer Sprecher auf Landesebene, erläutert: „Wir werben bei den Menschen im Landkreis dafür, dass sie sich deutlich gegen den Weiterbetrieb der abgeschriebenen Atomkraftwerke aussprechen. Wir werben dafür, dass die Menschen an ihre Abgeordneten appellieren, sich nicht länger von der Atomwirtschaft erpressen zu lassen und den Irrweg Atomenergie endlich aufzugeben.“
Bernd Hannemann, Ortsbeirat der LINKEN am Richtsberg, fährt fort: „Wir werben dafür, die erneuerbaren Energien und das Energiesparen wirkungsvoller als bisher zu unterstützen. Denn hier liegt die ökologische und wirtschaftliche Zukunft und ist eine der Voraussetzungen für eine Welt ohne Kriege um Öl und andere fossile Energieressourcen.“