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Fraktion PDS/Marburger Linke in der Stadtverordnetenversammlung "Fest ohne Grenzen" statt MarktfrühschoppenDie Stadtverordnetenversammlung unterstützt ausdrücklich die Absicht des Allgemeinen Studierendenausschusses, am 4. Juli auf dem Marktplatz ein internationales „Fest ohne Grenzen“ auszurichten. Gruppen, Vereine und Personen, die bislang am ersten Sonntag im Juli auf dem Marktplatz gefeiert haben, werden aufgefordert, dieses internationale Fest mitzufeiern und sich damit aktiv von peinlichen Deutschtümeleien und rechtsextremistisch beeinflußten Organisationen wie der Deutschen Burschenschaft zu distanzieren. Begründung: Eva Gottschaldt / Henning Köster Die PDS/ML zog ihren Antrag zugunsten eines neuen Antrags von SPD und Grünen zurück, der am 30. April 2004 vom Stadtparlament in folgendem Wortlaut verabschiedet wurde. 1. Die Marburger Stadtverordnetenversammlung distanziert sich von den offiziell als rechtsextrem eingeordneten studentischen Korporationen Germania, Normannia-Leipzig und Rheinfranken und fordert die Veranstalter des Marburger Marktfrühschoppens auf, sich dieser Distanzierung anzuschließen und die Teilnahme dieser Korporationen am Marktfrühschoppen ausdrücklich als unerwünscht zu erklären. 2. Der Magistrat wird aufgefordert, eine Neukonzeption für den traditionell am ersten Juli-Sonntag stattfindenden Marburger Marktfrühschoppen vorzunehmen. Dazu soll ein Vorbereitungskreis unter Federführung der "zuständigen" Bereiche der Stadtverwaltung (Kulturamt, MTM) eingesetzt werden, dem VertreterInnen der Stadtteilgemeinden als derzeitiger Ausrichter der Veranstaltung und des AStA der Philipps-Universität Marburg als offizielle Vertretung der Marburger Studierenden angehören. Über den Stand der Beratungen und die ersten Ergebnisse mit Blick auf den Marktfrühschoppen 2005 ist dem Schul- und Kulturausschuss spätestens in der Oktober-Sitzung zu berichten. |